16 March 2026, 00:26

Heidi Klums Casting-Show setzt auf Vielfalt und überraschende Familien-Dynamik

Eine Anzeige aus den 1950er Jahren für ein Modejournal mit einer Frau in einem Kleid und Hut, mit Bildern von Frauen und beschreibendem Text über die Mode der 1950er Jahre.

Auf Heidi Klums Laufsteg blühen 50+ Frauen - Heidi Klums Casting-Show setzt auf Vielfalt und überraschende Familien-Dynamik

Die jüngste Casting-Runde von Germany's Next Topmodel ist mit einer Mischung aus neuen Gesichtern und erfahrenen Kandidatinnen zu Ende gegangen. Heidi Klum, die die Auswahl leitete, setzte sich für mehr Vielfalt und Inklusion unter den teilnehmenden Frauen ein. Einige Bewerberinnen überzeugten durch herausragende Auftritte und zogen in die nächste Runde ein, während andere trotz ihres Potenzials scheiterten.

Zu den erfolgreichen Kandidatinnen gehörte Aurélie, eine 21-jährige Flugbegleiterin, deren professioneller Laufsteg-Auftritt Klums Aufmerksamkeit erregte. Ihre Mutter, eine ehemalige Sambatänzerin und Model, hatte ihr offenbar Grace und Leidenschaft für Mode vererbt. Auch Nana, eine 23-Jährige mit ghanaischen Wurzeln, schaffte es weiter – nachdem sie ihre Bedenken geäußert hatte, wie sie christliche Werte mit einer Modelkarriere vereinbaren könne. Klum entschied sich, ihr eine Chance zu geben.

Anja, 56 Jahre alt und mit vier Jahrzehnten Branchenerfahrung, nutzte ihr weitreichendes Netzwerk, um sich einen Platz zu sichern. Gleichzeitig überzeugten Ursula, 54, und Bianca, 46, beide aus der Schweiz, die Jury mit ihrer selbstbewussten und mutigen Ausstrahlung. Ein besonders berührender Moment ergab sich, als Tina, 44, zusammen mit ihren 18-jährigen Zwillingstöchtern Leonie und Lucienne als Familie in die nächste Runde gewählt wurde.

Nicht alle schafften den Sprung. Jill, eine 25-Jährige mit Reality-TV-Erfahrung, wurde nach Klums endgültiger Entscheidung abgewiesen. Adeline, 24, scheiterte trotz ihres gewagten Stils – obwohl Klum ihre Kreativität lobte. Die 58-jährige Autorin Ildikó von Kürthy hatte zunächst auf Klums Aufruf für "Best-Ager" reagiert, zog ihre Bewerbung später jedoch wegen Zeitmangels zurück.

Zu den Gastjuroren zählten Nadja Auermann, Jean Paul Gaultier und Stella Maxwell, die maßgeblich an den Bewertungen beteiligt waren. Ihr Fachwissen in Mode und Diversität prägte die Auswahl, wobei Gaultier die Casting-Entscheidungen mitgestaltete und Auermann für ihre Premiere 2026 vorbereitet ist.

In der nächsten Runde wird eine vielfältige Gruppe von Teilnehmerinnen antreten – von jungen Newcomerinnen bis zu erfahrenen Profis. Klums Fokus auf Inklusion hat den Wettbewerb neu geprägt und sorgt für eine breitere Palette an Hintergründen und Altersgruppen. Die ausgewählten Models bereiten sich nun auf die kommenden Herausforderungen in der Show vor.

AKTUALISIERUNG

Casting in Cologne kicks off with Jean Paul Gaultier and rising star Juna

Die 2026er Saison von Germany’s Next Topmodel begann in Köln mit Heidi Klum und Jean Paul Gaultier, die Kandidatinnen aufgrund ihres Stils und ihrer Ambitionen auswählten. Wichtige Entwicklungen waren:

  • Eine 19-jährige Kandidatin namens Juna erklärte ihr Ziel, Germany’s Next Topmodel 2026 zu werden, und schwor, die Konkurrenz zu 'rocken'.
  • Die direkte Beteiligung von Gaultier an den frühen Casting-Entscheidungen wurde bestätigt, wobei Aufnahmen gezeigt wurden, wie er das Selbstvertrauen und die Kreativität der Kandidatinnen beurteilte.
  • Die Betonung der Altersvielfalt in dieser Saison wurde verstärkt, als ältere Kandidatinnen wie die 54-jährige Ursula das Wettbewerb mit jüngeren Konkurrentinnen als 'persönliche Herausforderung' und nicht als Bedrohung darstellten.