Hamburgs Museumstag 2025: 50 Häuser öffnen kostenlos ihre Türen zum Reformationstag
Friedl RädelHamburgs Museumstag 2025: 50 Häuser öffnen kostenlos ihre Türen zum Reformationstag
Hamburg feiert den Reformationstag 2025 mit einem stadtweiten Museumstag
Am 31. Oktober 2025 begehen die Hamburger den Reformationstag mit einem besonderen Kulturhighlight: Einem kostenlosen Museumstag, an dem über 50 Museen und Ausstellungshäuser ihre Türen öffnen. Besucher sind eingeladen, Kunst, Geschichte und Kultur zu entdecken. Ergänzt wird das Angebot durch Sonderprogramme und Ausstellungen, die neue Perspektiven eröffnen und zum Mitmachen anregen.
Die Initiative #seeforfree kehrt in diesem Jahr zurück – mit dem Ziel, den Dialog zu fördern und unterschiedliche Blickwinkel zusammenzubringen. Neu dabei sind unter anderem das Deutsche Lackmuseum, das Polizeimuseum Hamburg und das Science Center Wald. Erstmals beteiligen sich auch Urbaneo – Junges Architekturzentrum und die historische Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe, ein ehemaliges Wasserwerk mit besonderem Charme.
In der ganzen Stadt warten spannende Sonderausstellungen auf die Gäste: Die Deichtorhallen Hamburg zeigen "Huguette Caland – Ein Leben in wenigen Linien", während die Hamburger Kunsthalle mit "Anders Zorn: Schwedens Superstar" aufwartet. Das Museum der Arbeit widmet sich unter dem Titel "Care! Wenn Liebe zur Arbeit wird" den Themen Beziehung und Lohnarbeit.
Doch nicht nur Ausstellungen stehen auf dem Programm. Die Stiftung Hamburg Maritim lädt zum Tag der offenen Tür auf Schiffen ein, und einige Häuser bieten geführte Sonderführungen an. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, betont, dass Hamburgs vielfältige Museumslandschaft den Geist der Stadt widerspiegle – offen, neugierig und weltoffen.
Der Museumstag gewährt freien Eintritt in 51 Kulturinstitutionen und verbindet traditionsreiche Häuser mit neuen Partnern, die jeweils einzigartige Erlebnisse bieten. Mit Sonderausstellungen und interaktiven Formaten hoffen die Veranstalter, ein breites Publikum anzusprechen und anregende Gespräche anzustoßen.