Großrazzia in Bergkamen: Vier Festnahmen bei mutmaßlicher Drogenwerkstatt am Hafen
Friedl RädelGroßrazzia in Bergkamen: Vier Festnahmen bei mutmaßlicher Drogenwerkstatt am Hafen
Großrazzia in Bergkamen-Rünthe: Vier Festnahmen bei mutmaßlicher Drogenproduktion
Die Polizei in Bergkamen-Rünthe hat am Dienstag eine großangelegte Aktion durchgeführt, die sich gegen einen vermuteten Standort zur Drogenherstellung richtete. Bei der Durchsuchung einer Lagerhalle am Hafenweg wurden vier Personen festgenommen und Chemikalien beschlagnahmt, die mit der Herstellung von Betäubungsmitteln in Verbindung stehen. Die Behörden bestätigten, dass es bei den Festnahmen zu einer leichten Verletzung kam.
Die Operation begann in den frühen Morgenstunden des 24. März 2026, als Spezialeinheiten der Polizei die Lagerhalle betraten. Im Inneren entdeckten sie große Mengen an Chemikalien, die typischerweise für die Drogenproduktion verwendet werden. Die Substanzen wurden umgehend sichergestellt und zur weiteren Untersuchung beschlagnahmt.
Im Zusammenhang mit der Razzia wurden vier Männer in Gewahrsam genommen. Unter den Festgenommenen befinden sich ein 58-jähriger Niederländer, ein 21-jähriger deutsch-türkischer Mann ohne festen Wohnsitz, ein 23-jähriger Deutscher aus Frechen sowie ein 24-jähriger Iraker aus Köln. Eine der festgenommenen Personen erlitt leichte Verletzungen, musste jedoch nicht ärztlich behandelt werden.
Die Analytische Task Force der Dortmunder Feuerwehr unterstützte den Polizeieinsatz. Ihre Aufgabe bestand darin, die beschlagnahmten Materialien zu begutachten und für einen sicheren Umgang mit den Chemikalien zu sorgen. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an; weitere Details wurden von den Behörden bisher nicht bekannt gegeben.
Bei der Razzia in Bergkamen-Rünthe kam es zu vier Festnahmen und der Beschlagnahmung von drogenrelevanten Chemikalien. Die strafrechtlichen Ermittlungen werden fortgesetzt, während die Polizei die gesicherten Beweismittel auswertet. Über das mögliche Ausmaß der Drogenproduktion in Nordrhein-Westfalen liegen bisher keine weiteren Angaben vor.






