Lünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer
Angelo ReuterLünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer
In dieser Woche hat in Lünen eine neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer begonnen. Organisiert vom Vormundschaftskoordinationsbüro der Stadt, einem unabhängigen Träger der Jugendhilfe, sowie dem Familiengericht, zielt das Programm darauf ab, Menschen zu unterstützen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern, die besondere Hilfe benötigen. Die Teilnehmer erwerben praktisches Wissen und mehr Sicherheit für ihren Alltag in dieser Rolle.
Im ersten Modul wurden zentrale Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Vormundschaft vermittelt sowie grundlegende rechtliche Prinzipien erläutert. Die Veranstaltungen boten zudem Raum für persönliche Fragen und den Austausch unter den Teilnehmenden.
Das übergeordnete Ziel der Reihe ist es, die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements hervorzuheben und mehr Bürgerinnen und Bürger dazu zu motivieren, benachteiligte junge Menschen zu unterstützen. Über den aktuellen Fokus auf Pflegeeltern mit Vormundschafts- oder Betreuungsaufgaben hinaus planen die Veranstalter, ähnliche Schulungsangebote künftig auch anderen ehrenamtlich Engagierten in der Gemeinde zugänglich zu machen.
Das Programm soll den Teilnehmenden die notwendigen Fähigkeiten und das Selbstvertrauen für ihre Aufgaben vermitteln. Zwar sind die genauen Teilnehmerzahlen noch unklar, doch die Initiative unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, lokale Unterstützungsnetzwerke zu stärken. Weitere Details zu den kommenden Terminen werden im Verlauf der Reihe bekannt gegeben.






