Gil Ofarims umstrittene Rückkehr ins Dschungelcamp 2026 – zwischen Skandal und Imagepflege
Friedl RädelGil Ofarim entschuldigt sich diskret bei der Dschungelcamp-Reunion-Show - Gil Ofarims umstrittene Rückkehr ins Dschungelcamp 2026 – zwischen Skandal und Imagepflege
Gil Ofarims Rückkehr in den Medienfokus bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! im Januar 2026 entfachte die Kontroverse um seinen Davidstern-Skandal von 2021 neu. Während der Show wiederholte er Vorwürfe manipulierter Beweismittel und entschuldigte sich erneut – eine Entschuldigung, die Kritiker als halbherzig bezeichneten. Unterdessen sicherte sich sein Mitstreiter Hubert Feller den Dschungelkönig-Titel, nachdem Ofarim die Show vorzeitig verlassen hatte.
Ofarim nutzte seinen Aufenthalt im Dschungelcamp, um sich zum Skandal von 2021 zu äußern, und beharrte darauf, dass die im Prozess verwendeten Hotelüberwachungsaufnahmen manipuliert worden seien. Er argumentierte, dass entscheidende Sekunden fehlten und eine Zeugin seinen Davidstern gesehen habe – ein Widerspruch zu früheren Aussagen. Sein Anwalt Alexander Stevens bestätigte später über Instagram, dass Ofarim zwar an seiner früheren Entschuldigung festhalte, die Vorwürfe des Hotelmitarbeiters aber weiterhin als falsch zurückweise – trotz einer vertraglichen Schweigepflicht.
Sein Verhalten in der Show warf weitere Fragen auf. Auf Nachfragen zu seinen Aussagen schob Ofarim Erschöpfung und Hunger als Grund für seine Formulierungen vor. Seine Körpersprache deutete darauf hin, dass er das Gespräch schnell beenden wollte, und seine spätere Entschuldigung in der Nachshow – er sprach von einer "unglücklichen Wortwahl" – erinnerte an frühere Aussagen bei RTL und im Dschungel. Zweifel blieben, besonders angesichts seines diffamierenden Videos von 2021, das den Skandal ursprünglich ausgelöst hatte.
Hinter den Kulissen gab RTL-Produzent Jan Köppen zu, dass das Redaktionsteam es versäumt habe, Ofarims Behauptungen während der Ausstrahlung kritisch zu hinterfragen. Ofarims Teilnahme wurde weithin als Versuch gewertet, sein Image aufzubessern und finanzielle Mittel für einen Neuanfang zu sichern. Ein Sieg hätte ihm geholfen, doch er erhielt die wenigsten Stimmen in der internen Camp-Wertung. Stattdessen holte sich Hubert Feller überraschend den Dschungelkönig-Titel und zeigte sich sichtlich gerührt.
Ariels unerbittliche Kritik an Ofarim während der Show könnte ironischerweise dessen Bekanntheitsgrad gesteigert haben. In einer RTL+-Dokumentation kritisierte Ofarim später die mediale Sensationsgier und gestand, seine Kinder über negative Berichterstattung belogen zu haben. Zudem gab er zu, dass er seine gerichtliche Einlassung von 2023 – bei der er falsche Anschuldigungen eingestanden hatte – kaum mit seiner Familie besprochen habe.
Ofarim verließ den Dschungel ohne Krone, aber mit erneuter Aufmerksamkeit für sein früheres Handeln. Seine wiederholten Entschuldigungen und wechselnden Erklärungen taten wenig, um die anhaltenden Zweifel auszuräumen. Während Fellers Sieg die Show auf einer anderen Note endete, blieb Ofarims Versuch einer öffentlichen Rehabilitierung unvollendet.