27 January 2026, 03:16

Gil Ofarim im Dschungelcamp: Warum er über den Antisemitismus-Skandal schweigt

Ein Mann im Anzug und Krawatte spricht mit einem Reporter vor einer Menge, einige halten Kameras, mit einem Sofa im Vordergrund und einer Wand mit einem Foto, Lampen und einer Säule im Hintergrund, hält ein Mikrofon.

Gil Ofarim im Dschungelcamp: Warum er über den Antisemitismus-Skandal schweigt

Gil Ofarim steht erneut in der Kritik – diesmal während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!. Der Sänger sah sich mit Vorwürfen seiner Dschungelcamp-Kollegen konfrontiert, die ihn mit seinen falschen Antisemitismus-Vorwürfen gegen einen Leipziger Hotelmitarbeiter aus dem Jahr 2021 konfrontierten. Trotz öffentlichem Druck weigert er sich, das Thema in der Show offen zu thematisieren.

Die Affäre war wieder aufgeflammt, nachdem Ofarim vor Gericht eingestand, dass seine Behauptungen unwahr waren, woraufhin das Verfahren eingestellt wurde. Nun sorgen seine ausweichenden Antworten sowohl bei seinen Mitstreitern als auch bei den Zuschauern für Frust.

Vor fünf Jahren hatte Ofarim einen Hotelangestellten in Leipzig beschuldigt, antisemitische Äußerungen getätigt zu haben. Die Vorwürfe stellten sich später als haltlos heraus, und er entschuldigte sich öffentlich vor Gericht. Das Verfahren wurde zwar eingestellt, doch die Folgen der falschen Anschuldigungen wirken bis heute nach.

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Erst kürzlich unterzeichnete Ofarim eine Vertraulichkeitsvereinbarung mit dem Mitarbeiter, die beiden Seiten untersagt, öffentlich über den Fall zu sprechen. Dieser juristische Schritt sollte eine erneute Aufarbeitung verhindern – doch die Fragen reißen nicht ab. Im Dschungelcamp drängten ihn die Camp-Kollegen Ariel und Mirja du Mont auf Antworten. Ariel stellte ihn direkt zur Rede und warf ihm vor, sich der Verantwortung zu entziehen und sich als Opfer darzustellen. Ofarim konterte scharf und beharrte darauf, niemandem eine Erklärung für seine Show-Teilnahme schuldig zu sein. Auf weiteres Nachhaken räumte er schließlich ein, dass sein Hauptgrund für die Teilnahme finanzieller Natur sei: Er brauche das Geld, um Rechnungen zu begleichen und seine Kinder zu unterstützen. Dieses offene Eingeständnis milderte die angespannte Stimmung jedoch kaum – du Mont kritisierte seinen mangelnden Reuewillen.

Der Eklat belastet Ofarims Ruf erneut schwer. Seine Weigerung, den Skandal im nationalen Fernsehen aufzuarbeiten, stößt bei Mitbewohnern und Publikum auf scharfe Kritik. Gleichzeitig sorgt die Vertraulichkeitsvereinbarung dafür, dass die juristischen Details unter Verschluss bleiben – und die ganze Geschichte damit im Dunkeln.