02 April 2026, 22:28

Gerhard Strubers überraschender Abschied beim 1. FC Köln – und der Aufstieg trotz allem

Schwarzes und weißes Foto von Fussballspielern im Einsatz bei einem Bundesligaspiel zwischen Ajax und Hannover 96 in der Saison 1978-79, mit Zuschauern im Hintergrund.

Gerhard Strubers überraschender Abschied beim 1. FC Köln – und der Aufstieg trotz allem

Gerhard Struber verließ den 1. FC Köln Anfang Mai – nach nicht einmal einer vollen Saison als Cheftrainer. Der österreichische Coach ging, während der Verein noch um den Aufstieg in die Bundesliga kämpfte. Sein Abschied folgte kurz nach einem frustrierenden 1:1 gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg.

Struber hatte die Kölner mit großen Erwartungen übernommen, geriet aber zunehmend unter Druck, als das Rennen um den Aufstieg enger wurde. Trotz eines zweiten Platzes in der 2. Bundesliga nach 32 Spieltagen wuchs die Unruhe in der Vereinsführung. Die endgültige Trennung erfolgte im Mai, nachdem die Verantwortlichen Befürchtungen geäußert hatten, der Aufstieg könnte noch scheitern.

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Der Trainer blickt mittlerweile ohne Bitterkeit auf seine Entlassung zurück und bezeichnet sie als Teil des Jobs. Konkrete Details sprach er nicht an, erwähnte jedoch frühere Enttäuschungen und die Notwendigkeit, nach vorne zu schauen. Als Interimstrainer übernahm Friedhelm Funkel und stabilisierte die Mannschaft schnell.

Unter Funkel sicherte sich der 1. FC Köln zwei entscheidende Siege – ein 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg und ein 4:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Diese Ergebnisse besiegelten schließlich die Rückkehr in die Bundesliga. Struber hingegen übernahm unterdessen Bristol City in der englischen Championship, wo sein Team aktuell auf dem achten Tabellenplatz steht.

Sein Abschied bremste den Kölner Aufstiegskurs nicht aus: Kurz nach Strubers Abgang gelang der Sprung in die erste Liga. Während er sich nun auf seine neue Aufgabe in England konzentriert, bereitet sich der 1. FC Köln auf die Rückkehr in die Eliteklasse vor. Die Erfahrung habe ihm einmal mehr vor Augen geführt, dass Entlassungen für Trainer zum Berufsrisiko gehören, gab Struber zu.

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