"Gemeinsam unterwegs": Wie Senioren und Kinder gemeinsam E-Bike-Unfälle verhindern
Ivan Schacht"Gemeinsam unterwegs": Wie Senioren und Kinder gemeinsam E-Bike-Unfälle verhindern
„Gemeinsam unterwegs“: Neue Verkehrssicherheitskampagne gegen E-Bike-Unfälle bei Senioren
Eine neue Verkehrssicherheitskampagne mit dem Namen „Gemeinsam unterwegs“ ist gestartet, um die steigende Zahl von Unfällen mit E-Bikes unter älteren Menschen einzudämmen. Die Initiative motiviert Großeltern, an Fahrradsicherheitstrainings für Viertklässler teilzunehmen – und bietet ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, ihre eigenen Kenntnisse im Straßenverkehr aufzufrischen.
Hintergrund ist der wachsende Trend zu motorunterstützten Fahrrädern, der zu mehr Unfällen mit Senioren geführt hat. Die Polizei veranstaltet im Rahmen des Projekts spezielle Schulungen, darunter Sicherheitsseminare für Pedelecs, um älteren Verkehrsteilnehmern mehr Selbstvertrauen im Straßenverkehr zu vermitteln. Themen sind unter anderem Schulterblicke, Handzeichen und Vorfahrtsregeln.
Großeltern, die sich am Training beteiligen, können die Parcours selbst abfahren und dabei Bonuspunkte sammeln. Schulen mit der höchsten Zahl älterer Freiwilliger erhalten Geldpreise für weitere Verkehrserziehungsmaßnahmen. Auch die besten Klassen des Bezirks werden belohnt – jedes Kind erhält dann einen Preis.
Die Aktion startet nach den Sommerferien und läuft bis zum Abschluss des verpflichtenden Fahrradsicherheitstrainings für die diesjährigen Viertklässler.
Ziel der Kampagne ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, indem ältere Menschen in die schulische Radfahrausbildung einbezogen werden. Gleichzeitig unterstützt sie Grundschulen und Eltern, indem sie erwachsene Helfer für die Übungsparcours stellt. Nicht zuletzt profitieren auch die Senioren selbst – sie können ihre eigenen Fahrradfähigkeiten wieder auffrischen.
