Anzahl der Explosionen von Geldautomaten erreicht neuen Tiefstand - Geldautomatensprengungen in NRW auf Rekordtief seit 2017
Die Zahl der Angriffe auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Bis zum 10. Oktober wurden nur 21 Vorfälle registriert – deutlich weniger als in den Vorjahren. Das Landeskriminalamt (LKA) hat den Rückgang bestätigt und damit den niedrigsten Stand seit 2017 verzeichnet.
2020 gab es in der Region bis zum gleichen Stichtag noch 157 Angriffe auf Geldautomaten. Im Jahr darauf sank die Zahl auf 25, stieg 2022 jedoch wieder auf 44 an. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 153 Attacken über das gesamte Jahr hinweg verzeichnet.
Der diesjährige Rückgang folgt auf verbesserte Sicherheitsmaßnahmen, darunter der Einsatz von Farbmarkierungspatronen. Diese Geräte färben bei einer Sprengung das gestohlene Geld ein, wodurch es leichter nachverfolgbar und schwerer zu verwenden ist. Das LKA geht davon aus, dass diese Maßnahme Kriminelle abschreckt.
Auch die monatlichen Daten spiegeln den Rückgang wider: 2023 gab es im März und August keine einzigen Angriffe – ein Novum im Vergleich zu den Vorjahren.
Die aktuellen Zahlen zeigen einen klaren Abwärtstrend seit 2022. Mit nur 21 Attacken bis Oktober 2023 sehen die Behörden die Sicherheitsaufrüstungen als entscheidenden Faktor. Das LKA beobachtet die Entwicklung weiterhin, während das Jahr voranschreitet.






