Frühe Weihnachtsmärkte in Kempen und Grefrath locken mit Tradition und Langeweile-Einkaufsabenden
Angelo ReuterFrühe Weihnachtsmärkte in Kempen und Grefrath locken mit Tradition und Langeweile-Einkaufsabenden
In der Region Kempen startet die Weihnachtszeit in diesem Jahr besonders früh. Am 30. November kehrt das jährliche Weihnachtszauber-Event in Grefrath zurück – mit Holzbuden voller Dekorationen, kulinarischer Köstlichkeiten und Getränken. Bereits zwei Tage zuvor öffnet der größere Kempener Weihnachtsmarkt und verspricht ein buntes Angebot aus regionalem Handwerk, Unterhaltung und verlängerten Einkaufszeiten.
Der Kempener Weihnachtsmarkt beginnt am 28. November mit über 100 Ständen, an denen lokale Händler und Handwerker selbstgemachte Waren, festliche Leckereien und saisonale Geschenke anbieten. Geöffnet ist der Markt freitags von 18 bis 22 Uhr sowie am Wochenende samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr. Ein besonderer Long-Shopping-Abend am 14. Dezember verlängert die Öffnungszeit bis 22 Uhr.
Kurz darauf folgt am 30. November Grefraths Weihnachtszauber. Neben festlich geschmückten Holzbuden gibt es ein Bühnenprogramm mit Livemusik, Tanzaufführungen und ein gemeinsames Weihnachtslieder-Singen unter der Leitung von Tobias Janssen. Auch die örtlichen Geschäfte haben an diesem Tag länger geöffnet – von 13 bis 18 Uhr – um Besucher willkommen zu heißen.
Wohltätigkeit steht bei den Feierlichkeiten im Mittelpunkt: Die während des Grefrather Events gesammelten Spenden kommen lokalen Projekten zugute. In der Nähe veranstaltet zudem die katholische Pfarrgemeinde St. Benedikt einen eigenen Weihnachtsbasar im Cyriakushaus, auf dem selbstgefertigtes Kunsthandwerk und ein Kuchenbuffet präsentiert werden.
Beide Veranstaltungen bringen vorweihnachtliche Stimmung in die Region, auch wenn andere benachbarte Städte für die erste Adventswoche noch keine ähnlichen Märkte angekündigt haben. Während der Kempener Markt mehrere Wochen lang stattfindet, vereint Grefraths eintägige Feier Einkaufen, Unterhaltung und karitatives Engagement. Besucher dürfen sich auf eine Mischung aus Traditionen, regionalen Produkten und verlängerten Öffnungszeiten freuen.