13 April 2026, 10:29

Fritz Langs politisches Erbe: Kostenloser Vortrag in Essen analysiert Warnsignale seiner Filme

Ein detaillierter alter Stadtplan von Weimar, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Fritz Langs politisches Erbe: Kostenloser Vortrag in Essen analysiert Warnsignale seiner Filme

Volkshochschule Essen veranstaltet kostenlosen Vortrag zu Fritz Langs politischem Erbe

Am Donnerstag, dem 26. März, um 19 Uhr lädt die Essener Volkshochschule zu einer kostenlosen Veranstaltung in der Nähe des Burgplatzes ein. Im Mittelpunkt steht eine Analyse der politischen Motive im Werk des Regisseurs Fritz Lang – passend zum 50. Todestag des Filmemachers.

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Der Historiker und Soziologe Torsten Reters, Sachbuchautor und erfahrener Erwachsenenbildner aus Dortmund, wird erläutern, wie Langs Filme autoritäre Tendenzen lange vor deren politischem Aufkommen aufdeckten. Werke wie "Dr. Mabuse, der Spieler" und "Metropolis" gelten heute als Schlüsselfilme, die gesellschaftliche Ängste vorwegnahmen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends liegt auf dem Einfluss des Filmkritikers Siegfried Kracauer, der 1941 in die USA emigrierte. Kracauer argumentierte, dass die deutschen Stummfilme kollektive Sehnsüchte nach Kontrolle offenbarten – und deutete Langs Werke als Warnungen vor aufkeimendem Autoritarismus.

Im Rahmen der Veranstaltung werden aussagekräftige Filmszenen gezeigt. Der Termin fällt bewusst mit dem 50. Todestag Langs zusammen. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung und kostenfrei möglich. Ziel der Diskussion ist es, Langs Filme mit übergreifenden historischen und politischen Entwicklungen zu verknüpfen. Reters' Vortrag bietet dabei Einblicke, wie das Kino Gesellschaft sowohl spiegelt als auch kritisch hinterfragt.

Quelle