26 December 2025, 10:32

Fortuna Düsseldorf startet mit Mislintat in eine ungewisse Zukunft nach Allofs’ Rücktritt

Ein Stadion mit einigen Zuschauern und Spielern auf dem Feld, mit mehreren Texttafeln und einem Verschlag.

Fortuna Düsseldorf und Allofs trennen sich im Sommer - Fortuna Düsseldorf startet mit Mislintat in eine ungewisse Zukunft nach Allofs’ Rücktritt

Fortuna Düsseldorf hat weitreichende Veränderungen an der Spitze bestätigt, während der Verein eine neue Ausrichtung vorbereitet. Der langjährige Sportdirektor Klaus Allofs wird den Club am Ende der Saison verlassen und beendet damit eine Amtszeit, die im vergangenen Jahr fast den Aufstieg gebracht hätte. Sein Nachfolger, Sven Mislintat, hat bereits die Verantwortung übernommen und erste konsequente Entscheidungen getroffen – darunter die Entlassung des technischen Direktors Christian Weber.

Allofs, eine Vereinslegende und Europameister von 1980, war 2020 in den Vorstand von Fortuna eingestiegen, bevor er 2022 die Position des Sportdirektors übernahm. Unter seiner Führung kämpfte die Mannschaft in der Saison 2023/24 um den Aufstieg, verpasste diesen letztlich jedoch knapp. Doch aktuelle Schwierigkeiten – darunter ein Transferfenster im Sommer mit 13 Neuzugängen, die kaum Wirkung zeigten – haben den Club nach 14 Spieltagen nur einen Punkt über dem Relegationsplatz zurückgelassen.

Allofs teilte dem Aufsichtsrat mit, dass er sein Amt nicht fortsetzen werde. Sein Rückzug folgt auf eine schwierige Phase unter Trainer Markus Anfang, den er selbst als Nachfolger für Daniel Thioune zur Saisonmitte favorisiert hatte. Anfang konnte in sechs Spielen bisher nur einen Sieg und ein Unentschieden verbuchen. Der Verein reagierte zügig auf die Vakanz und ernannte Sven Mislintat zum neuen Sportdirektor. Mislintat, der in jüngsten Ankündigungen vorgestellt wurde, hat die Führungsetage bereits umgestaltet und Weber von seinem Posten entfernt. Die Umbrüche erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Fortuna nach einem enttäuschenden Saisonstart wieder Stabilität finden will.

Bevor Allofs nach Düsseldorf wechselte, hatte er sich in der deutschen Fußballszene einen exzellenten Ruf erarbeitet – insbesondere während seiner 13-jährigen Tätigkeit bei Werder Bremen von 1999 bis 2012. Seine Erfahrungen als Spieler und Funktionär prägten seine Arbeitsweise, doch die jüngsten Ergebnisse zwangen den Verein nun zu einem Strategiewechsel.

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Fortuna Düsseldorf steht nun vor einer Übergangsphase unter der Leitung von Mislintat. Der neue Sportdirektor sieht sich der Herausforderung gegenüber, ein Team, das einst um den Aufstieg kämpfte, nun vor dem Abstiegskampf zu bewahren. Die nächsten Schritte des Vereins werden zeigen, ob die Veränderungen die Wende in der 2. Bundesliga einleiten können.