Falsch platziertes Warndreieck löst schweren Autobahnunfall aus
Ein kleiner Platten auf der Autobahn führte zu einem schweren Unfall, nachdem ein Warndreieck zu nah am liegengebliebenen Fahrzeug aufgestellt worden war. Bei dem Vorfall waren zwei Audi-Modelle beteiligt, und gegen den Fahrer wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die Polizei erinnerte daraufhin an die korrekte Absicherung eines Fahrzeugs im Notfall.
Der 56-jährige Fahrer aus Dortmund erlitt während der Fahrt auf der Autobahn mit zwei Insassen einen Reifenschaden. Er hielt in einer langen, kurvigen Strecke auf dem Standstreifen an und platzierte ein Warndreieck nur wenige Meter hinter seinem Audi A6. Das mit Klebeband geflickte und ohne reflektierende Teile kaum sichtbare Dreieck war kaum zu erkennen.
Als ein 18-jähriger Fahrer aus Bocholt in einem Audi A3 dem Warndreieck auswich, kollidierte er mit dem liegengebliebenen A6. Durch den Aufprall wurde das beschädigte Fahrzeug gegen die Mittelleitplanke gedrückt und blieb auf der linken Fahrspur stehen. Die Behörden leiteten daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen den 56-Jährigen wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.
Die Polizei betonte, dass Warndreiecke deutlich weiter entfernt aufgestellt werden müssen – 50 Meter innerorts, 100 Meter auf Landstraßen und 150 Meter auf Autobahnen. Zudem warnten die Beamten davor, dass Reparaturen oder Reifenwechsel auf dem Standstreifen äußerst gefährlich seien. Stattdessen sollten Fahrer die nächste Notfallspurbucht oder einen Parkplatz ansteuern und Hilfe rufen. Falls möglich, solle der Motor laufen bleiben, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.
Der Unfall zeigt die Risiken einer falschen Absicherung eines liegengebliebenen Fahrzeugs auf. Die Polizei wiederholte, dass Warndreiecke in sicheren Abständen platziert werden müssen und Reparaturen niemals auf dem Standstreifen vorgenommen werden dürfen. Die Ermittlungen gegen den Fahrer dauern an.






