21 February 2026, 15:13

Fahrer mit kaputter Bremse und Handy am Steuer in Mönchengladbach gestoppt

Ein vor einem Gebäude parkender Polizeiwagen mit Text, eine Verkehrsampel mit Stange und Drähten im Vordergrund und Bäume mit einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Fahrer mit kaputter Bremse und Handy am Steuer in Mönchengladbach gestoppt

Ein 38-jähriger Fahrer wurde in Mönchengladbach am 20. Februar angehalten, nachdem er beim Fahren mit dem Handy am Steuer beobachtet worden war. Die Polizei stellte später fest, dass das Auto mehrere schwere Mängel aufwies – darunter gravierende Probleme mit der Bremsanlage. Das Auto wurde umgehend stillgelegt und für nicht verkehrssicher erklärt.

Der Vorfall ereignete sich gegen 8:30 Uhr auf der Speicker Straße. Beamte hielten den Fahrer eines kleinen Kastenwagens an, weil er während der Fahrt sein Telefon benutzt hatte. Bei einer routinemäßigen Kontrolle entdeckten sie Defekte an den Bremsen der Hinterachse.

Eine anschließende Untersuchung im Prüfzentrum des TÜV Rheinland förderte insgesamt 13 Mängel zutage. Darunter befanden sich kritische Ausfälle des Bremssystems, die bestätigten, dass das Auto nicht fahrtauglich war. Die Behörden haben das Auto daraufhin bis zur Behebung der Schäden von öffentlichen Straßen verbannt.

Sowohl der Fahrer als auch der eingetragene Halter müssen sich nun wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung verantworten. In Nordrhein-Westfalen gab es in den vergangenen zwei Jahren keine vergleichbaren Fälle, bei denen sowohl Handybenutzung am Steuer als auch schwere Auto-Mängel zusammenkamen.

Das Auto bleibt vorerst außer Betrieb, während die Ermittlungen andauern. Sowohl die Handybenutzung des Fahrers als auch der gefährliche Zustand des Autos führten zu sofortigen rechtlichen Konsequenzen. Wann das Auto wieder in Betrieb genommen werden darf, steht laut Behörden noch nicht fest.