04 February 2026, 19:15

Ex-OB-Kandidat Felsch wechselt zur IHK Köln als Wirtschafts- und Politikchef

Ein Plakat mit einem blauen Hintergrund und einer weißen Silhouette von Präsident Biden in der Mitte, umgeben von einem weißen Kreis mit der Aufschrift "Rebuilding Infrastructure Under President Biden" in fetter schwarzer Schrift, und der Satz "Investing in America" darunter in weißer Schrift.

Ex-OB-Kandidat Felsch wechselt zur IHK Köln als Wirtschafts- und Politikchef

Alexander Felsch, ehemaliger Oberbürgermeisterkandidat von CDU und FDP für Bergisch Gladbach, übernimmt eine neue Position. Er wird als Bereichsleiter für "Wirtschaft und Politik" zur Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln wechseln. Der Schritt folgt auf seine Niederlage bei der Stichwahl im September 2025, bei der der SPD/Grünen-Kandidat Marcel Kreutz mit 50,41 Prozent der Stimmen siegte.

Felsch bringt mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in Wirtschafts- und Umweltpolitik mit. Zu seinem Werdegang gehören Führungsaufgaben bei unternehmer NRW sowie Beratertätigkeiten für die CDU auf Landesebene.

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Sein Karrierewechsel erfolgt nach dem gescheiterten Versuch, Oberbürgermeister in Bergisch Gladbach zu werden. In einem knappen Rennen unterlag er Marcel Kreutz, während der CDU-Kandidat Arne von Boetticher die Wahl zum Kreistag im Rheinisch-Bergischen Kreis für sich entschied. Seit der Abstimmung gab es keine weiteren Meldungen zu Felschs Wahlkampfzielen.

Vor seiner Kandidatur als Oberbürgermeister war er elf Jahre lang als Geschäftsführer für Wirtschafts- und Umweltpolitik bei unternehmer NRW tätig. Zudem beriet er die CDU-Landtagsfraktion in wirtschaftspolitischen Fragen und stand Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) als Fachberater zur Seite.

Bei der IHK Köln wird Felsch die Bereiche Wirtschaft und Politik von der Kölner Zentrale aus leiten. Zudem übernimmt er die Leitung des Kammerstandorts Leverkusen/Rhein-Berg und arbeitet dort direkt mit Unternehmen der Region zusammen. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Industrie, Energie, Klimapolitik, Infrastruktur und Planung.

Die IHK bezeichnete ihn als "außerordentlich wertvolle Verstärkung" – vor allem wegen seiner starken regionalen und politischen Netzwerke. Felsch selbst nannte den Einfluss der Kammer sowie seine Verbundenheit mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis als entscheidende Gründe für die Annahme der Position. In seiner neuen Rolle will er sich für bessere politische Rahmenbedingungen für Unternehmen einsetzen.

Mit Felschs Berufung stärkt die IHK Köln ihre Führungsrolle in der wirtschaftspolitischen Interessenvertretung. Seine Erfahrung in Politikgestaltung und regionale Vernetzung werden seine Arbeit mit Unternehmen in Köln und der Umgebung prägen. Die Kammer erwartet, dass er eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung der lokalen Wirtschaft und der politischen Einbindung spielen wird.