16 April 2026, 14:34

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee

Stadtstraße mit starkem Verkehr, einschließlich eines Lastwagens, eines Autos und eines SUV, umgeben von Laternenmasten, Ampeln, Texttafeln, Bäumen und Gebäuden vor einem Himmel als Hintergrund.

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee

Essen testet neues digitales Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee

Vom 19. Januar bis zum 28. Februar 2026 wird Essen an der Ruhrallee das KI-gestützte Verkehrsmanagementsystem COMO im Praxisbetrieb erproben. Es handelt sich um den ersten Realeinsatz der Technologie, die den Verkehrsfluss intelligenter und bedarfsgerechter steuern soll.

Der Test findet an der stark frequentierten Kreuzung von Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße statt – in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH. Dieser Abschnitt dient als Pilotstrecke für das System, das unter anderem KI-gesteuerte Ampeln umfasst.

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Während der Erprobungsphase kommen mehrere Innovationen zum Einsatz: Kamerasysteme überwachen den Verkehrsfluss, LED-Matrixanzeigen informieren Autofahrer:innen dynamisch über die aktuelle Situation, und Umweltsensoren messen die Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte, um die Auswirkungen auf die Luftqualität zu bewerten.

Mit vorübergehenden Störungen ist zu rechnen, während die Techniker:innen die Software und Systemparameter optimieren. Bei Erfolg soll COMO ab dem 1. März 2026 in den Dauerbetrieb an der Ruhrallee gehen.

Ziel des Tests ist es, zu prüfen, wie gut sich das System an reale Verkehrsbedingungen anpasst. Bewährt es sich, könnte COMO auf weitere Teile Essens ausgeweitet werden. Langfristig sollen die Erkenntnisse dazu beitragen, die Verkehrseffizienz zu steigern und Staus zu reduzieren.

Quelle