Essen setzt auf LED: 13.500 Laternen werden bis 2025 umgerüstet
Essen rüstet seine Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie um
Essen hat mit einer umfassenden Modernisierung seiner Straßenlaternen begonnen: 1.394 Leuchtkörper werden auf energieeffiziente LED-Technologie umgestellt. Das gemeinsam mit der Westenergie AG durchgeführte Projekt soll den Stromverbrauch senken und die Lichtverschmutzung in der Stadt verringern.
Die neuen LED-Module bieten dieselbe Helligkeit wie die alten Leuchten, verbrauchen aber deutlich weniger Energie. Mit warmweißen Farbtemperaturen und reduzierter Lichtstreuung sind sie zudem insektenfreundlicher. Präzise ausgerichtete Linsen lenken das Licht zielgenauer und minimieren so unnötige Streuverluste – was die Lichtverschmutzung weiter verringert.
Langfristig sollen im Rahmen des Umrüstprogramms rund 13.500 Straßenlaternen modernisiert werden. Nach Abschluss des Projekts werden etwa 64 Prozent der Essener Straßenbeleuchtung mit LED-Technik betrieben. Die Stadt rechnet mit einer jährlichen Einsparung von rund 1,6 Millionen Kilowattstunden – das entspricht einer Reduzierung des Stromverbrauchs um 63 Prozent.
Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte die doppelten Vorteile des Vorhabens: "Wir senken nicht nur den Energieverbrauch, sondern schonen durch die Wiederverwendung bestehender Masten auch Ressourcen." Gerd Mittich, bei der Westenergie AG verantwortlich für die kommunale Partnerschaftsbetreuung im Rhein-Ruhr-Gebiet, lobte die Zusammenarbeit. Das Unternehmen hatte Essen bereits bei der Umrüstung der Dionysius-Schule in Borbeck auf LED-Beleuchtung unterstützt.
Die fertige Modernisierung wird Essens Energiekosten und ökologischen Fußabdruck deutlich verringern. Durch die Nutzung bestehender Infrastruktur und die Steigerung der Lichteffizienz setzt die Stadt einen konkreten Schritt hin zu ihren Nachhaltigkeitszielen.






