13 April 2026, 14:33

Essen plant neuen Verwaltungscampus nach gescheitertem Bürgerrathaus-Projekt

Schwarz-weißer Grundriss eines Museums für moderne Architektur mit beschrifteten Räumen und detaillierten Layout-Diagrammen auf einer Buchseite.

Essen plant neuen Verwaltungscampus nach gescheitertem Bürgerrathaus-Projekt

Essen treibt sein Projekt "Neuer Verwaltungscampus" voran, nachdem die früheren Pläne für ein "Bürgerrathaus" aufgegeben wurden. Die Stadt strebt einen modernen, zentralisierten Standort für öffentliche Dienstleistungen an. Ein städtebaulicher Workshop, der im vergangenen Jahr stattfand, hat nun drei flexible Gebäudekonzepte sowie einen detaillierten Masterplan für die erste Bauphase hervorgebracht.

Das Vorhaben ersetzt das "Bürgerrathaus", das im Sommer 2022 aus finanziellen Gründen gestoppt worden war. Stattdessen setzte Essen einen neuen Ansatz um, der die Erfahrungen aus dem gescheiterten Projekt in das aktuelle Verwaltungsmodell einfließen lässt.

Im September 2025 kamen im Rahmen eines Workshops drei Architekturbüros zusammen, um Entwürfe zu erarbeiten. Ihre Designs wurden von einer Jury begutachtet, die am 10. Februar ein Siegerkonzept auswählte. Dieser prämierte Masterplan wird nun als Grundlage für alle weiteren Planungs- und Bauarbeiten dienen.

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Der Campus entsteht in mehreren Abschnitten, um langfristige Anpassungsfähigkeit zu gewährleisten. Um die Fortschritte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird ab dem 23. Februar im Foyer des Essener Rathauses eine Ausstellung aller drei eingereichten Entwürfe – inklusive des Siegerbeitrags – zu sehen sein. Oberbürgermeister Thomas Kufen wird die Schau offiziell eröffnen und lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, sich vor Ort über die Pläne zu informieren.

Der prämierte Entwurf bildet die Basis für das neue Verwaltungszentrum Essens. Die Ausstellung bietet den Anwohnern die Gelegenheit, sich ein Bild davon zu machen, wie der Campus Gestalt annehmen wird, bevor die Bauarbeiten beginnen. Der schrittweise Ansatz sorgt dafür, dass das Projekt flexibel bleibt und sich an künftige Anforderungen anpassen kann.

Quelle