Endres-Brunnen wird zum offiziellen Heimatblickpunkt Dormagens ernannt
Ivan SchachtEndres-Brunnen wird zum offiziellen Heimatblickpunkt Dormagens ernannt
Dormagens Endres-Brunnen zum offiziellen Heimatblickpunkt ernannt
Der Endres-Brunnen in Dormagen ist vom Stadtrat zum offiziellen Heimatblickpunkt erklärt worden. Mit dieser Auszeichnung wird nicht nur die Bedeutung des Brunnens als beliebter Treffpunkt der Bürgerschaft gewürdigt, sondern auch das Erbe seines Schöpfers, des verstorbenen Werner Endres. Bei einer Feierstunde am 18. März 2026 wurde anlässlich der Ernennung eine neue Gedenkstele enthüllt.
Entworfen wurde der Brunnen von Werner Endres, einem gelernten Ingenieur, der 1965 nach Dormagen zog, um bei der Bayer AG zu arbeiten. Über vier Jahrzehnte hinweg engagierte er sich zudem im Stadtrat und erwarb sich durch sein unermüdliches Engagement großen Respekt. Im Jahr 2004 verlieh ihm die Stadt Dormagen als Anerkennung für seine Verdienste den Ehrenring.
Der Endres-Brunnen wurde 2007 eingeweiht und entwickelte sich schnell zu einem zentralen Ort in der Innenstadt. Sein Design nimmt die Umrisse Dormagens auf, wobei Basaltsäulen unterschiedlicher Höhe die 16 Stadtteile symbolisieren. Das fließende Wasser spiegelt den Verlauf des Rheins wider und steht für die Einheit der Stadt. Über die Jahre hinweg verband der Brunnen den Marktplatz mit der Fußgängerzone und wurde zu einem lebendigen Begegnungsort für die Bürgerinnen und Bürger.
Bei der Feier am 18. März betonte Bürgermeister Erik Lierenfeld das bleibende Vermächtnis von Werner Endres für Dormagen. Anwesend waren auch Endres' Witwe, Elisabeth Endres-Michel, sowie sein Enkel Joshua. Elisabeth teilte Erinnerungen an die Leidenschaft ihres Mannes für die Stadt, während die neue Stele zur Ehre seines Wirkens enthüllt wurde.
Als offizieller Heimatblickpunkt unterstreicht der Brunnen nun seine Bedeutung für die Identität Dormagens. Die Gedenkstele sorgt dafür, dass Werner Endres' Beiträge als Ingenieur und kommunaler Vorbild nicht in Vergessenheit geraten. Der Ort bleibt ein praktischer wie symbolträchtiger Mittelpunkt für die Gemeinschaft.






