28 April 2026, 02:29

Duisburg diskutiert über Stolpersteine und Erinnerungskultur am 10. November

Mahnmal für Holocaust-Opfer in einem Stadtplatz mit einem Baum, einem Topfgewächs, verstreuten Blättern und städtischer Umgebung.

Duisburg diskutiert über Stolpersteine und Erinnerungskultur am 10. November

Öffentlicher Vortrag zum Stolpersteine-Projekt in Duisburg am 10. November 2022

Am 10. November 2022 findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über das Stolpersteine-Mahnmalprojekt statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg leitet die Diskussion in der Volkshochschule im Stadtfenster und erläutert, wie diese kleinen Messingtafeln an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Die Teilnahme erfordert eine vorherige Anmeldung und kostet fünf Euro pro Person.

Die Veranstaltung mit dem Titel "Stolpersteine im Pflaster" beginnt um 20:00 Uhr in der Steinschen Gasse 26 im Stadtzentrum. Dr. Sassenberg wird die Bedeutung des Projekts für die Erinnerungskultur analysieren, dabei Stärken und Schwächen abwägen und dessen Verbindung zu demokratischen Werten thematisieren.

Die Stolpersteine – zehn Zentimeter große Pflastersteine mit aufgesetzten Messingplatten – tragen die Namen, Geburtsdaten, Deportationsdaten und Sterbeorte von NS-Opfern. Initiiert vom Künstler Gunter Demnig, sind bereits über 300 dieser Steine in Duisburger Straßen eingebettet worden.

Interessierte müssen sich vorab anmelden. Für Rückfragen steht die Volkshochschule unter der Telefonnummer 49 203 283-984617 zur Verfügung.

Der Vortrag bietet die Gelegenheit, eine weitverbreitete, zugleich sehr persönliche Form der Holocaust-Erinnerung kennenzulernen. Angesichts der hunderten Stolpersteine in Duisburg könnte die Veranstaltung zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte anregen. Der Eintritt ist nur mit Ticket und vorheriger Anmeldung möglich.

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