11 January 2026, 08:57

Dortmunds Dominanz in der Champions League – doch der Kader wackelt

Ein Sportler posiert für ein Foto, trägt ein Trikot mit verschiedenen Sponsorennamen.

Dortmunds Dominanz in der Champions League – doch der Kader wackelt

Borussia Dortmund setzt in der Champions League mit einem überzeugenden 4:0 gegen Villarreal seine starke Serie fort. Doch hinter den Kulissen mehren sich Zweifel an der langfristigen Qualität des Kaders. Die Routiniers Mats Hummels und Christoph Kramer haben öffentlich infrage gestellt, ob das Team noch über genug Weltklasse-Spieler verfügt.

Unterdessen stocken die Vertragsverhandlungen mit dem Schlüsselspieler Nico Schlotterbeck, was das Interesse der europäischen Top-Klubs weckt.

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Trotz der beeindruckenden Leistungen Dortmunds – darunter eine dominante Vorstellung in der Champions League – bleiben Bedenken hinsichtlich der Tiefe des Kaders bestehen. Hummels räumte ein, es fehle dem Team an Momenten "echter Brillanz" und reinem technischem Können. Kramer pflichtete dieser Einschätzung bei und argumentierte, dass Dortmund – anders als in früheren Jahren – nicht mehr mehrere Weltklasse-Spieler gleichzeitig in seinen Reihen habe.

Im Mittelpunkt der Diskussionen steht Schlotterbeck, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft. Die Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung sind jedoch ins Stocken geraten, sodass seine Zukunft ungewiss bleibt. Real Madrid gilt als Favorit für eine Verpflichtung, während auch der FC Barcelona und Bayern München die Entwicklung genau beobachten. Auch Vereine aus der Premier League haben Interesse signalisiert; die mögliche Ablösesumme wird auf 50 bis 70 Millionen Euro geschätzt.

Kramer zeigt sich dennoch optimistisch, was das Potenzial des 24-Jährigen angeht. Er bezeichnete Schlotterbeck als "auf dem Weg zur Weltklasse" – ein seltener Lichtblick in Dortmunds sich wandelndem Kader.

Während der BVB in der Champions League weiter vorankommt, wachsen die Fragen nach der Qualität des Teams. Die ungelösten Vertragsgespräche mit Schlotterbeck verstärken die Unsicherheit, während sich Spitzenklubs um seine Dienste bemühen. Fürs Erste muss der Verein den Spagat zwischen sportlichem Erfolg und der Herausforderung schaffen, sein Kernteam zu halten – und gleichzeitig neu aufzubauen.