31 May 2026, 20:31

Dortmunder Polizei startet Schock-Kampagne gegen riskante E-Scooter-Fahrten

Kampagne "E-Scooter-Pannen": Polizei Dortmund warnt auf Social Media vor völlig unterschätzten Gefahren

Dortmunder Polizei startet Schock-Kampagne gegen riskante E-Scooter-Fahrten

Die Dortmunder Polizei hat eine neue Kampagne gestartet, um die steigende Zahl von Unfällen mit E-Scootern in der Stadt einzudämmen. Die unter dem Namen „E-Scooter-Fails“ laufende Initiative ist eine Reaktion auf den deutlichen Anstieg von Verletzungen, die auf rücksichtsloses Fahren zurückzuführen sind. Die Behörden hoffen, dass echte Videoaufnahmen von Stürzen junge Fahrer dazu bringen, die Sicherheit ernst zu nehmen.

Allein im Jahr 2024 verletzten sich in Dortmund 123 Menschen bei Unfällen mit E-Scootern – ein Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Viele dieser Vorfälle gehen auf riskantes Verhalten zurück, etwa überhöhte Geschwindigkeit, Missachtung der Verkehrsregeln oder Fahren unter Alkoholeinfluss. Die Polizei warnt, dass betrunkenes Fahren schwere Stürze verursachen und sogar zum Entzug des Führerscheins führen kann.

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Im Rahmen der Kampagne werden Videoclips verwendet, die während der Streifenfahrten der Beamten aufgenommen wurden. Die kurzen Filme zeigen reale Unfälle und Beinahe-Zusammenstöße und machen auf typische Fehler aufmerksam. Die Aufnahmen werden über zwei Wochen hinweg auf dem Instagram-Account der Dortmunder Polizei veröffentlicht.

Die Behörden betonen zudem grundlegende Sicherheitsregeln, die von vielen Fahrern ignoriert werden. E-Scooter sind ausschließlich für eine Person ausgelegt – das Mitnehmen einer zweiten Person erhöht das Risiko, die Kontrolle zu verlieren. Obwohl Helmpflicht nicht besteht, können Helme schwere Kopfverletzungen verhindern. Das Fahren auf Gehwegen, Radwegen oder in falscher Fahrtrichtung stellt eine Gefahr für Scooter-Fahrer und Fußgänger dar.

Die „E-Scooter-Fails“-Kampagne richtet sich gezielt an junge Fahrer und konfrontiert sie mit realen Beispielen für gefährliches Verhalten. Durch die Darstellung der Folgen von Leichtsinn hofft die Polizei, vermeidbare Unfälle zu reduzieren. Die Videos bleiben online verfügbar, um langfristig für das Thema zu sensibilisieren.

Quelle