08 June 2026, 12:29

Dortmunder Polizei schlägt bei Großrazzia gegen Kriminalität hart zu

POL-DO: Polizei beschlagnahmt Autos, schlägt Messerträger-Verbote vor - und setzt konsequent die Idee der Präsenzschärfung um

Dortmunder Polizei schlägt bei Großrazzia gegen Kriminalität hart zu

Die Dortmunder Polizei hat eine weitere Phase ihrer langfristigen Operation „Präsenzkonzept Fokus“ abgeschlossen. Bei den jüngsten Maßnahmen wurden kriminelle Brennpunkte in der gesamten Stadt ins Visier genommen – mit Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und zahlreichen Strafanzeigen. Anwohner lobten im Anschluss die Beamten für ihr Engagement zur Verbesserung der örtlichen Sicherheit.

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Die Aktion startete am 26. September, als die Polizei Kontrollen in der Kampstraße und im Bereich Basecamp durchführte. Rund 70 Fahrzeuge wurden abgeschleppt, zudem wurden über 20 Bußgelder wegen Verkehrsverstößen verhängt. Am Folgetag registrierten die Beamten einen deutlichen Anstieg typischer Szene-Fahrzeuge an der „Wall“-Location – die Zahlen verdreifachten sich. Zwei Autos wurden wegen erloschener Zulassung sichergestellt, mehrere Fahrer wurden wegen Rasens belangt.

Am Wickeder Hellweg ging die Polizei wiederholt Hinweisen auf Rüpelangriffe und Körperverletzungen nach. Drei Personen versuchten zu fliehen, wurden jedoch gestellt. Zwei von ihnen drohen nun mögliche Messerführungsverbote. Unterdessen erwischte man zwei bekannte Figuren aus der Drogenszene mit zwei neuen Fahrrädern – eines davon war erst am Vortag gestohlen worden. Beide Räder wurden beschlagnahmt.

Auch die Drogenbekämpfung stand im Fokus: Dealer wurden auf frischer Tat ertappt – am Nordausgang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz sowie im Stadtgarten. Im Verlauf der Operation kontrollierte die Polizei über 350 Personen, überprüfte rund 130 Fahrzeuge und erteilte fast 70 Platzverweise. Es wurden nahezu 20 Strafanzeigen erstattet und fast 30 Gegenstände sichergestellt.

Die jüngste Razzia ist Teil einer zweijährigen Initiative zur Steigerung der öffentlichen Sicherheit in Dortmund. Die Polizei bestätigte, dass über 350 Personen überprüft, Dutzende Fahrzeuge beschlagnahmt und mehrere Festnahmen vorgenommen wurden. Für Medienanfragen steht Felix Groß unter 0231/132-1034 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Quelle