Dormagens Zukunft: Bundespolitiker und Bürgermeister besprechen Chemiesektor und Fördergelder
Ivan SchachtDormagens Zukunft: Bundespolitiker und Bürgermeister besprechen Chemiesektor und Fördergelder
Der Bundestagsabgeordnete Carl-Philipp Sassenrath hat kürzlich das Dormagener Rathaus besucht, um mit Bürgermeister Erik Lierenfeld über Bundeshilfen für lokale Projekte und die wirtschaftlichen Prioritäten der Stadt – insbesondere im Chemiesektor – zu sprechen. Beide Politiker betonten die Notwendigkeit einer fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen regionaler und nationaler Ebene.
Sassenrath, der seit 2025 den Wahlkreis Dormagen, Neuss, Grevenbroich und Rommerskirchen im Bundestag vertritt, traf sich mit Lierenfeld, um Fördermöglichkeiten für Kommunen zu erörtern. Im Gespräch ging es auch darum, wie bundespolitische Entscheidungen die Wirtschaft Dormagens prägen – mit besonderem Fokus auf die chemische Industrie.
Während der Gespräche hob Lierenfeld den Wert eines regelmäßigen Austauschs zwischen lokalen und Bundespolitikern hervor. Ein solcher Dialog helfe, politische Ziele zum Wohl der Region abzustimmen, argumentierte er. Sassenrath pflichtete dem bei und verwies darauf, dass Entwicklungen in Dormagen auch bundesweite Entscheidungen beeinflussen könnten – vor allem in der Industriepolitik.
Seit 2020 liegen keine aktualisierten Daten zur Performance der chemischen Industrie in Dormagen vor. Dennoch einigten sich beide Seiten darauf, den Dialog fortzuführen. Künftige Gespräche sollen sich mit Themen befassen, die die Stadtverwaltung Dormagens und den gesamten Rhein-Kreis Neuss betreffen.
Das Treffen endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis zu einer weitergehenden Kooperation. Lierenfeld und Sassenrath wollen eng zusammenarbeiten, um die Entwicklung Dormagens voranzubringen. Als nächste Schritte sind die Prüfung von Bundesfördermitteln sowie die Behandlung der industriellen Bedürfnisse der Stadt geplant.