26 April 2026, 10:29

Deutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen irreguläre Migration und Kriminalität

Eine Gruppe von Männern, die vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Mexikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde" stehen, mit Fernsehgeräten und einer Flagge an der Wand dahinter.

Deutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen irreguläre Migration und Kriminalität

Grenzschutzbeamte aus Deutschland und den Niederlanden haben ihre Zusammenarbeit verstärkt, um grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen. Bei einem jüngsten Treffen am 1. Oktober 2025 kamen hochrangige Vertreter zusammen, um sich mit den aktuellen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen weiterhin irreguläre Migration und die Abstimmung der Sicherheitsmaßnahmen – besonders vor dem Hintergrund der derzeit geltenden temporären Grenzkontrollen.

Das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch fungiert als zentrale Schnittstelle für die polizeiliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Es koordiniert die Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität, insbesondere der irregulären Migration, entlang der gesamten deutsch-niederländischen Grenze.

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Die Bundespolizeidirektionen in Hannover und Sankt Augustin arbeiten seit Jahren eng mit der Königlich Niederländischen Marechaussee zusammen. Diese Kooperation wird nun durch das Interreg-Programm Deutschland-Niederlande gefördert, das von der Europäischen Union finanziert wird. Das Projekt mit dem Titel "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzschutzeinheiten der Marechaussee und den Bundespolizeidirektionen" zielt darauf ab, gemeinsame Einsätze zu optimieren.

Die jüngste Wiedereinführung temporärer Grenzkontrollen macht diese Partnerschaft noch wichtiger. Vertreter beider Seiten trafen sich am 1. Oktober 2025, um aktuelle Themen zu erörtern und ihre gemeinsame Vorgehensweise zu festigen.

Das Treffen unterstrich die Notwendigkeit einer fortgesetzten Abstimmung zwischen den deutschen und niederländischen Grenzbehörden. Mit EU-Fördermitteln und einem dedizierten Verbindungsbüro sind beide Seiten besser gerüstet, um Sicherheitsherausforderungen zu bewältigen. Die temporären Grenzkontrollen bleiben in den kommenden Monaten ein zentraler Schwerpunkt.

Quelle