10 February 2026, 23:50

Das Kino Berlin glänzt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Licht

Ein prächtiger Theaterinnenraum mit dunklem Hintergrund, beleuchtet von beiden Seiten, mit einer kunstvoll gestalteten Decke.

Das Kino Berlin glänzt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Licht

Das Kino Berlin, die ikonische Ost-Berliner Filmspielstätte, hat nach 18 Monaten Sanierung wieder eröffnet. Die umfassende Modernisierung kostete über 10 Millionen Euro und verband historischen Charme mit modernster Technik. Bekannt für seinen glitzernden Perlenvorhang und eine reiche Filmgeschichte, bietet das Kino nun Ausstattungsmerkmale, die den Ansprüchen eines Publikums des 21. Jahrhunderts gerecht werden.

Das 1961 als Teil der Karl-Marx-Allee erbaute Kino Berlin öffnete 1963 erstmals seine Türen. Über die Jahrzehnte entwickelte es sich zu einer kulturellen Institution, in der DEFA-Premieren stattfanden und Stars wie Tilda Swinton, Steven Spielberg und Spike Lee zu Gast waren. Die jüngste Sanierung zwang das Haus jedoch fast zwei Jahre lang zur Schließung.

Bei der Restaurierung lag der Fokus darauf, den ursprünglichen Charakter des Kinos Berlin zu bewahren, während die Infrastruktur grundlegend erneuert wurde. Es wurden neue Elektroleitungen verlegt, eine moderne Klimaanlage installiert und eine hochmoderne Projektionstechnik eingebaut – vergleichbar mit der des Filmfestivals von Cannes. Der legendäre Perlenvorhang mit über 40 Millionen Pailletten wurde sorgfältig restauriert und instand gesetzt.

Durch Änderungen an der Bestuhlung verringerte sich die Kapazität von 551 auf 506 Plätze, wobei durch die Reduzierung der Reihen von 20 auf 18 mehr Beinfreiheit geschaffen wurde. Die Finanzierung kam aus verschiedenen Quellen, darunter Bund und Länder, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Filmförderungsanstalt sowie Mittel aus Lotterieerträgen. Weitere 5 Millionen Euro flossen in die Sanierung der Nebenräume.

Nun steht das Kino Berlin bereit für ein neues Kapitel – als Verbindung aus historischem Erbe und modernster Ausstattung. Die Aufwertungen sichern seinen Ruf als erste Adresse für Filmbegeisterte und Branchenveranstaltungen. Die Gesamtkosten der Sanierung beliefen sich auf über 15 Millionen Euro und festigen seine Position als kultureller Leitstern Berlins.

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