20 January 2026, 09:42

Comeback beim Globe40: Deutsche Segler kämpfen sich zurück ins Rennen

Eine Gruppe von Segelbooten auf einem Gewässer mit Bäumen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel, mit der Aufschrift "Yacht Racing, White Bear Lake, Near St. Paul, Minnesota" oben.

Comeback beim Globe40: Deutsche Segler kämpfen sich zurück ins Rennen

Deutsche Segler Lennart Burke und Melwin Fink bereiten sich auf ein Comeback beim Globe40 vor

Nach ihrem vorzeitigen Ausscheiden wegen Mastschäden planen die beiden Segler, im März 2026 beim letzten Abschnitt der Regatta von Recife nach Lorient wieder einzusteigen. Ihr Ziel: gemeinsam mit der Flotte ins Ziel zu segeln und die Herausforderung als Team zu meistern.

Das Duo, bekannt als das Next Generation Team, musste die Regatta abbrechen, nachdem ein kritischer Befestigungspunkt an ihrem Class40-Boot versagt hatte. Ohne Alternativplan konzentrierten sie sich auf die Reparaturen und eine Rückkehr bei der nächsten möglichen Etappe.

Am 29. Januar reist Melwin Fink nach Réunion, um den Mast zu begutachten und ein Ersatzteil einzubauen. Sobald das Boot wieder seetüchtig ist, wird Lennart Burke ihn Mitte März in Kapstadt treffen, um die finalen Vorbereitungen abzuschließen. Vor dem Neustart der Regatta wird Melwin gründliche Sicherheitschecks durchführen, um die Seetauglichkeit des Bootes zu gewährleisten.

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Neben dem Rennsport werden die beiden auf der boot Düsseldorf ihren Online-Shop für Tauwerk, Geileseile, bewerben. Die Messe hilft ihnen, ihre öffentliche Präsenz zu stärken und gleichzeitig ihre seglerischen Ambitionen zu finanzieren. Ihr Engagement steht im Einklang mit dem wachsenden deutschen Interesse am Hochseesegeln – neben Persönlichkeiten wie Boris Herrmann, Susann Beucke und dem SailGP Team Germany.

Der letzte Abschnitt des Globe40 startet offiziell am 29. März in Recife. Lennart und Melwin sind entschlossen, gemeinsam mit den anderen Teams die Ziellinie in Lorient zu überqueren.

Falls die Reparaturen wie geplant verlaufen, wird das Next Generation Team beim Stopp in Recife wieder in das Rennen einsteigen. Ihre Rückkehr bietet nicht nur die Chance, den Globe40 zu vollenden, sondern auch Deutschlands wachsende Rolle im Hochseesegeln zu unterstreichen. Die letzte Etappe wird sowohl die Zuverlässigkeit ihres Bootes als auch ihre Teamarbeit unter Druck auf die Probe stellen.