16 February 2026, 00:49

Charli XCX beendet ihre Brat-Ära mit provokanter Mockumentary The Moment

Ein Plakat, das ein Konzert in Berlin, Deutschland, ankündigt, zeigt eine Gruppe von Menschen in bunter Kleidung vor einem Gebäude mit der Aufschrift "Berlin - Die Stadt des Pariser Chicks" oben.

Charli XCX beendet ihre Brat-Ära mit provokanter Mockumentary The Moment

Charli XCX beendet ihre Brat-Sommer-Ära mit The Moment – einer Mockumentary, die im Januar 2026 beim Sundance Filmfestival Premiere feierte. Der Film, der Satire mit persönlicher Reflexion verbindet, hat bei Kritikern gemischte Reaktionen hervorgerufen, während er unter Fans begeisterte Diskussionen auslöste. Von der Künstlerin als "Abschiedskuss an das Ende einer Epoche" beschrieben, setzt er sich mit Themen wie künstlerischer Kontrolle und den Druck des Popstardaseins auseinander – sowohl auf als auch hinter der Bühne.

Die Mockumentary begleitet eine fiktionalisierte Version von Charli XCX durch Höhen und Tiefen des Ruhms. Kritiker betonten, wie der Film die Einflussnahme von Konzernen in der Musikbranche hinterfragt und sich damit als mehr erweist als ein reines Konzertdokument. Einige lobten ihre Darstellung als roh und verletzlich, andere diskutierten über die kulturelle Tragweite des Projekts. Die zwar überzeichneten, aber dennoch realitätsnahen Szenen spiegeln echte Konflikte wider, mit denen die Sängerin konfrontiert war. Sie selbst bezeichnet das Projekt als "kathartisch", um ihre Frustrationen zu verarbeiten.

Nach Premieren beim Sundance Filmfestival und der Berlinale zog The Moment lange Schlangen von Fans an, von denen einige stundenlang in eisiger Kälte warteten, nur um einen kurzen Blick zu erhaschen. Die Besetzung umfasst Auftritte von Alexander Skarsgård, Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott, die allesamt übertriebene Versionen ihrer selbst spielen. Charli XCX beschreibt die Filmszenen als fiktiv, aber plausibel – Ereignisse, die hätten passieren können, wenn die Umstände anders gewesen wären.

Jenseits von The Moment baut die Künstlerin ihre Schauspielkarriere aus mit Rollen in The Gallerist, I Want Your Sex und dem bevorstehenden Horror-Remake Faces of Death. Dies folgt auf den riesigen Erfolg ihres Albums Brat aus dem Jahr 2024, das nicht nur einen kulturellen Moment prägte, sondern auch unerwartete Bereiche beeinflusste – darunter den Wahlkampf der US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris. Nun betont Charli XCX, dass das Brat-Kapitel für sie abgeschlossen ist, und sagt ihren Fans: "Es liegt an der Welt, aber für mich ist es vorbei."

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Die Mockumentary erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem Charli XCX ihren Fokus von der Musik zur Filmbranche verlagert und damit das Brat-Sommer-Phänomen hinter sich lässt, das sie selbst mitgeprägt hat. Während die Kritiker über den künstlerischen Wert des Projekts uneins bleiben, unterstreicht es ihren Willen, sich mit Branchenstandards und persönlichen Grenzen auseinanderzusetzen. Mit mehreren Schauspielrollen in Aussicht werden ihre nächsten Schritte wohl über die Musikwelt hinausführen.