22 February 2026, 18:58

CDU Rhein-Berg setzt beim Politischen Aschermittwoch in Bergisch Gladbach klare Akzente

Eine Gruppe strahlender Menschen um einen Tisch mit Papieren herumstehend, umgeben von Fahnen, Topfpflanzen und einem Foto auf der Wand, feiernd die Unterzeichnung eines Memorandums zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada.

CDU Rhein-Berg setzt beim Politischen Aschermittwoch in Bergisch Gladbach klare Akzente

Die CDU Rhein-Berg veranstaltete diese Woche in Bergisch Gladbach ihre traditionelle Politische Aschermittwochsveranstaltung. Die Zusammenkunft bildete den Abschluss der Karnevalszeit mit einem klassischen Fischmittagessen und einer scharfen politischen Debatte. Die Redner nutzten die Gelegenheit, um die bisherige Arbeit zu bilanzieren und künftige Prioritäten aufzuzeigen.

Die Veranstaltung wurde von Maurice Winter organisiert, dem neu gewählten Kreisvorsitzenden. In seiner Eröffnungsrede betonte er die Notwendigkeit von Verantwortungsbewusstsein und Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Winter dankte zudem den örtlichen Grünen und der SPD für ihre konstruktive Haltung während der Koalitionsgespräche.

Johannes Winkel, Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender der Jungen Union, hielt eine direkte und kompromisslose Rede. Er forderte, Deutschland solle sich wieder auf seine eigenen Stärken besinnen, und plädierte für einen allgemeinen Dienst an der Gesellschaft sowie eine stärkere innere Sicherheit. Migration und öffentliche Sicherheit standen im Mittelpunkt – Winkel mahnte zu entschlossenem Handeln und klarer Führung.

Die Atmosphäre ermöglichte offene, mitunter hitzige Diskussionen. Die Teilnehmer debattierten über aktuelle Herausforderungen, wobei Winkel auf ehrliche Debatten über die Zukunft des Landes drängte. Die Veranstaltung festigte ihren Ruf als Plattform für mutige politische Aussagen und ungeschminkten Austausch.

Der Politische Aschermittwoch in Bergisch Gladbach endete mit einer Mischung aus Rückblick und zukunftsweisender Debatte. Winters Appell an die parteiübergreifende Zusammenarbeit stand dabei im Kontrast zu Winkels klarer Haltung in Sachen Sicherheit und nationaler Prioritäten. Die Veranstaltung gab die Richtung für den Kurs der CDU in den kommenden Monaten vor.