CDU-Diskussionen über möglichen Führungswechsel: Wüst als Merz-Nachfolger im Gespräch
Angelo ReuterCDU-Diskussionen über möglichen Führungswechsel: Wüst als Merz-Nachfolger im Gespräch
Aus der CDU gibt es Berichte über interne Diskussionen zu einem möglichen Führungswechsel. Mehrere Medien berichten, Parteimitglieder hätten einen „Kanzlerwechsel“ gefordert – dabei werde Hendrik Wüst als möglicher Nachfolger von Friedrich Merz genannt. Die Regierung wies die Behauptungen als haltlos zurück.
Regierungssprecher Stefan Kornelius nahm direkt zu den Meldungen Stellung. Er bezeichnete die Vorwürfe als „Gerüchte und Spekulationen“ und lehnte weitere Kommentare ab. Kornelius verweigerte zudem jede Bestätigung oder Dementi zu möglichen Kontakten zwischen Kanzler Merz und Hendrik Wüst.
Merz bleibt weiterhin aktiv in seinem Amt und steht in regelmäßigem Austausch mit der CDU-Führung sowie dem Vorstand. Offiziellen Angaben zufolge konzentriert er sich auf die „Reformagenda“ der Bundesregierung. Die Inhalte seiner Gespräche mit Parteimitgliedern werden vertraulich behandelt.
Medienberichten zufolge könnte der vorgeschlagene Wechsel noch vor Ende der aktuellen Legislaturperiode erfolgen. Eine offizielle Bestätigung oder ein konkreter Zeitplan liegen jedoch nicht vor.
Die Regierung hat die Berichte als unbegründet zurückgewiesen. Kanzler Merz setzt weiterhin die „Reformagenda“ als zentralen Schwerpunkt seiner Amtsführung. Bisher wurden keine Führungswechsel angekündigt oder bestätigt.
