CDA-Chef Radtke fordert Soforthilfen gegen explodierende Spritpreise und mehr Wettbewerb
Kunigunde SegebahnCDA-Chef Radtke fordert Soforthilfen gegen explodierende Spritpreise und mehr Wettbewerb
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), fordert schärfere Maßnahmen, um die Belastung durch steigende Spritpreise zu verringern. Er warnt, dass geopolitische Spannungen die Preise in den kommenden Monaten weiter in die Höhe treiben werden. Zu seinen Vorschlägen gehören strengere Wettbewerbsregeln sowie direkte finanzielle Hilfen für Autofahrer.
Radtke kritisierte die bisherige Haltung der Regierung und betonte, dass bloße Spartipps beim Spritverbrauch nicht ausreichten. Stattdessen verlangt er konkrete Schritte – etwa eine Erhöhung der Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit dem Privatwagen. Der aktuelle Satz liegt seit 2009 unverändert bei 30 Cent pro Kilometer und wurde in den letzten fünf Jahren nicht angepasst.
Auch autofreie Sonntage lehnte er als unwirksam für Pendler ab. Als Alternative schlägt er ein steuerfreies Mobilitätsgeld vor, das schnell und unbürokratisch Entlastung bringen soll. Ein weiterer zentraler Punkt ist die konsequentere Durchsetzung von Wettbewerbsregeln, um Preismanipulationen auf dem Spritmarkt zu verhindern.
Die Vorschläge zielen darauf ab, die steigenden Kosten zu dämpfen, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand zu schaffen. Eine höhere Kilometerpauschale und das Mobilitätsgeld würden Autofahrer direkt entlasten, die mit wachsenden Ausgaben konfrontiert sind. Mit seiner Forderung nach strengeren Wettbewerbsregeln will Radtke zudem für fairere Preise an der Zapfsäule sorgen.






