13 March 2026, 18:31

Bundeswehr startet einwöchige Militärübung mit Drohnen und Platzpatronen in Mönchengladbach

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet einwöchige Militärübung mit Drohnen und Platzpatronen in Mönchengladbach

Einwöchige Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Ab diesem Freitag findet in Mönchengladbach eine einwöchige Militärübung der Bundeswehr statt. Dabei werden Kommunikationsverfahren unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen getestet. Anwohner in der Umgebung müssen mit lauten Geräuschen rechnen, da während der Übungen Platzpatronen verschossen werden.

Die Übung erfolgt auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Mönchengladbach, das 1954 als Hauptquartier der britischen Streitkräfte im NATO-Verbund eröffnet wurde. Nach der Schließung 2013 dient das weitläufige Areal – so groß wie 660 Fußballfelder – seither als Trainingsstätte für Polizeieinheiten, Katastrophenschutzteams und andere Behörden.

An der dieswöchigen Übung beteiligen sich rund 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen. Im Mittelpunkt steht die operative Kommunikation in Verteidigungsszenarien. Bereits im August 2025 nutzte das Technische Hilfswerk (THW) Teile des Geländes für eine landesweite Großübung.

Die Bevölkerung wurde darauf hingewiesen, dass während der Manöver laute Knallgeräusche zu hören sein könnten. Diese entstehen durch den Einsatz von Platzpatronen im Rahmen der Ausbildung.

Die Übung dauert sieben Tage und beginnt am Freitag. Militärangehörige werden dabei Kommunikationssysteme prüfen, während sie mit Fahrzeugen und Drohnen zusammenarbeiten. Die ehemalige NATO-Liegenschaft bleibt damit ein zentraler Standort für Sicherheitsübungen verschiedener Behörden.

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