17 January 2026, 14:35

Borussia Dortmund setzt auf Frauenfußball und stabile Finanzen mit 526 Millionen Euro Umsatz

Ein detaillierter alter Stadtplan von Dortmund, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit Textanmerkungen zeigt.

Dortmunds Frauenfußballteam wird bald in der Bundesliga spielen - Borussia Dortmund setzt auf Frauenfußball und stabile Finanzen mit 526 Millionen Euro Umsatz

Borussia Dortmund verzeichnet starke Finanzzahlen für die Saison 2024/25

Borussia Dortmund hat für die Spielzeit 2024/25 erneut starke Finanzdaten vorgelegt: Die Umsatzerlöse erreichten wie im Vorjahr 526 Millionen Euro. Gleichzeitig kündigte der Verein an, sein Frauenfußballprogramm auszubauen – mit dem Ziel, spätestens bis 2029 in die Bundesliga aufzusteigen. Die Aktionäre erhalten erneut eine Dividende, was die stabile Entwicklung und zukunftsorientierte Investitionen widerspiegelt.

Laut dem Jahresfinanzbericht blieb der Umsatz mit 526 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Mit rund 110.000 Aktionären und einem Streubesitz von 61 Prozent schlug der Vorstand eine Dividende von sechs Cent pro Aktie vor – identisch zur Ausschüttung des Vorjahres. Hans-Joachim Watzke wurde zum neuen Präsidenten gewählt, während der Vorstand unverändert bleibt: Carsten Cramer, Thomas Treß und Lars Ricken behalten ihre Positionen.

Marketingdirektor Carsten Cramer betonte Wachstumschancen in den Bereichen Medienrechte, Sponsoringverträge und die weitere Nutzung des Signal Iduna Parks. Zudem bestätigte er die Pläne, das Frauenteam auszubauen – allerdings ohne Verluste zu erwirtschaften. Aktuell spielt die Mannschaft in der Regionalliga West (dritte Liga) und belegt dort Platz zwei. Der BVB will in eine neue Trainingsanlage und die Nachwuchsförderung investieren, um den Aufstieg voranzutreiben. Das Ziel: Die Frauenmannschaft soll 2027 oder 2028, spätestens jedoch 2029, in die Bundesliga aufsteigen. Sollte Deutschland den Zuschlag für die Austragung der UEFA-Frauen-EM 2027 erhalten, könnte das Eröffnungsspiel im Signal Iduna Park stattfinden. Die Schweiz hat sich allein beworben, während Belgien, die Niederlande und Portugal eine gemeinsame Bewerbung eingereicht haben. Für 2028 wurden bisher keine offiziellen Bewerbungen bekannt gegeben.

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Die finanzielle Stabilität und die Ausschüttungen an die Aktionäre unterstreichen die starke Position von Borussia Dortmund im deutschen Fußball. Nun rückt der Ausbau des Frauenfußballs in den Fokus – mit klaren Zielen für den Aufstieg und Infrastrukturprojekte. Bei Erfolg könnte das Team bald auf höchstem Niveau spielen und möglicherweise sogar große Turniere ausrichten.