17 June 2026, 19:46

Bergisch Gladbach startet Bauturbo gegen akuten Wohnungsmangel

Bauturbo ebnet den Weg für große Projekte

Bergisch Gladbach startet Bauturbo gegen akuten Wohnungsmangel

Bergisch Gladbach bekämpft Wohnungsmangel mit Bauoffensive

Mit einer Welle neuer Bauprojekte geht Bergisch Gladbach gegen den Wohnraummangel vor. Die beschleunigten Bauvorschriften der Stadt, bekannt als „Bauturbo“, bringen lang blockierte Vorhaben voran. Mehrere große Projekte stehen auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Stadtplanungsausschusses.

Die Stadtverwaltung sieht im Ausbau des Schloss Centers eine praktische Lösung, um die Wohnungsdichte zu erhöhen. Die BIG Bensberg GmbH plant, das bestehende Parkdeck abzureißen und drei neue Stockwerke zu errichten. Dadurch entstehen 59 altersgerechte Wohnungen, die zu den städtebaulichen Wachstumsplänen passen.

Ein weiteres Vorhaben, die Bebauung der Rommerscheider Straße, erhält trotz Überschreitung der ursprünglichen Höhenbegrenzungen Unterstützung. Auf dem Gelände der ehemaligen Rodenbach-Schlosserei entstehen ein zweigeschossiges Gebäude, zwei dreigeschossige Wohnblocks und eine Tiefgarage. Die Planung fügt sich in das Maß der umliegenden Bebauung ein.

Auch die Grenzland Bau treibt ein neues Wohngebäude an der Paffrather Straße voran. Auf dem ehemaligen Cox-Industriegelände sollen 19 Wohnungen und sieben Einzelgaragen entstehen. Parallel läuft eine informelle Anfrage für ein kleineres Projekt an der Ecke Im Pippelstein/Lachsweg im Stadtteil Lustheide mit acht Wohneinheiten.

Die Erweiterung des Kalköfen Carrées zählt ebenfalls zu den zentralen Projekten im Rahmen des Bauturbos. Die Stadt befürwortet das Vorhaben, da es ein lang braches Innenstadtgrundstück aktiviert und zur Entspannung des Wohnungsmarktes beiträgt.

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Dank der neuen Bauturbo-Regelungen können Projekte realisiert werden, die zuvor an strengen Bebauungsvorschriften scheiterten. Die Vorhaben zielen darauf ab, den Wohnungsmangel durch die Nutzung von Brachflächen und die Nachverdichtung bestehender Areale zu lindern. Der Stadtplanungsausschuss wird die Pläne in seiner nächsten Sitzung beraten.

Quelle