Bahn und NRW starten Großoffensive gegen Verspätungen und Zugausfälle
Angelo ReuterBahn und NRW starten Großoffensive gegen Verspätungen und Zugausfälle
Die Bahn kämpft in Nordrhein-Westfalen weiterhin mit Verspätungen und Ausfällen. Im vergangenen Jahr kam jeder vierte Zug zu spät, jeder sechste fiel ganz aus. Die Schieneninfrastruktur des Landes ist derzeit in schlechterem Zustand als in den meisten anderen Regionen.
Um diese Probleme zu lösen, haben die Bahn und Nordrhein-Westfalen eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Gemeinsame Ziele sind der Ausbau des Netzes, der Bau eines modernen Bahnhofs sowie die Schaffung einer direkten Zugverbindung von Köln nach London. Beide Seiten wollen zudem durch ein neues Kooperationsabkommen die Pünktlichkeit erhöhen.
Ein wichtiger Schritt beginnt bereits im Februar: Die stark frequentierte Strecke Köln–Wuppertal–Hagen wird fünf Monate lang saniert. In naher Zukunft sind weitere Großprojekte auf den Strecken Hagen–Unna–Hamm, Köln–Bonn–Koblenz und Aachen–Köln geplant. Land und Bahn werden in den kommenden Jahren ihre Anstrengungen koordinieren, um die stark genutzten Strecken zu modernisieren.
Die Partnerschaft soll den Schienenverkehr in der gesamten Region verbessern. Durch die Modernisierung zentraler Strecken und eine bessere Abstimmung sollen Verspätungen und Ausfälle reduziert werden. Die Maßnahmen sollen das Schienennetz in Nordrhein-Westfalen für Reisende und Güterverkehr langfristig stärken.






