05 June 2026, 16:12

Bad Salzuflen baut neue Anlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle in Gewässern

Bau der "Regenwasseraufbereitungsanlage" in Werl-Aspe

Bad Salzuflen baut neue Anlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle in Gewässern

Bad Salzuflen ergreift Maßnahmen zum Schutz seiner Gewässer vor Verschmutzung

Die Stadt wird in Kürze mit dem Bau einer Regenwasserbehandlungsanlage beginnen, die Mikroplastik und Schwermetalle herausfiltert. Das Projekt soll die Umweltbelastung durch kontaminiertes Oberflächenwasser aus Industrie- und Stadtgebieten verringern.

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Die Bauarbeiten für die neue Anlage starten am 20. Oktober 2022 und sollen bis März 2023 abgeschlossen sein. Die Anlage an der Heerser Mühle wird das Oberflächenwasser aus der Kingspan-Straße, Abschnitten der Oerlinghauser Straße sowie angrenzenden Grundstücken im Gewerbegebiet Im Weingarten reinigen. Das gereinigte Wasser wird anschließend in den Brökerbach, ein öffentliches Gewässer, geleitet.

Während der Bauphase wird die Heerser Mühle für etwa acht Wochen vollständig gesperrt. Rettungsdienste und Einsatzkräfte können das Gebiet jedoch über eine temporäre Umleitungsstrecke erreichen. Die Stadt hat zudem zugesagt, nach Abschluss der Arbeiten Bäume neu zu pflanzen – in Abstimmung mit den Richtlinien der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe.

Die Kläranlage wird Kunststoffpartikel und giftige Metalle aus dem Wasserkreislauf entfernen. Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zum Projekt haben, können sich unter der Telefonnummer (05222) 95 22 52 oder per E-Mail an [email protected] an das Tiefbauamt wenden.

Die Anlage trägt dazu bei, die Verschmutzung der Bad Salzuflener Gewässer zu reduzieren. Durch die Filterung schädlicher Stoffe aus dem Regenwasser unterstützt das Projekt sauberere lokale Wasserläufe. Bauarbeiten und Baumpflanzungen folgen einem festen Zeitplan, um langfristige Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Quelle