05 February 2026, 21:38

Azubis verdienen 2025 mehr – doch die Lücke zwischen Branchen bleibt riesig

Eine Liniengrafik auf einem Computerbildschirm, die die reale Output des produzierenden Sektors über die Zeit darstellt, mit der x-Achse, die die Zeit angibt, und der y-Achse, die den Output angibt.

"Zweiter Rekordanstieg in Folge": Ausbildungslöhne steigen deutlich - Azubis verdienen 2025 mehr – doch die Lücke zwischen Branchen bleibt riesig

Auszubildendengehälter in Deutschland stiegen 2025 kräftig – mit deutlichen Unterschieden zwischen Branchen und Regionen

2025 sind die Ausbildungsplätze 2025 in Deutschland deutlich gestiegen, wobei sich die Höhe je nach Branche und Region stark unterscheidet. Der öffentliche Dienst führte die Steigerungen an, während einige Ausbildungsberufe weiterhin weniger als 1.000 Euro monatlich zahlten. Baden Baden verzeichnete das höchste Durchschnittsgehalt für Azubis, doch die Unterschiede zwischen den Bundesländern blieben insgesamt gering.

Im Jahr 2025 stiegen die tarifgebundenen Prozentrechner für Ausbildungsvergütungen im Schnitt um 6,7 Prozent. Besonders stark legte der öffentliche Dienst zu: Hier kletterten die Gehälter um 7,7 Prozent, sodass Auszubildende in diesem Bereich nun mit 1.329 Euro pro Monat am besten verdienen.

Es folgen Auszubildende in Industrie und Handel mit 1.266 Euro monatlich. Im Handwerk erhalten Azubis durchschnittlich 1.093 Euro, während sie in der Landwirtschaft, im pharmazeutisch-kaufmännischen Bereich und in einigen Industrieberufen zwischen 900 und 1.000 Euro verdienen. Friseurazubis bleiben mit nur 727 Euro im Monat die am schlechtesten bezahlte Gruppe.

Regional führt Baden Baden mit 1.257 Euro pro Monat, gefolgt von Hamburg mit 1.224 Euro. Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen liegen am unteren Ende mit etwa 1.185 Euro. Die Unterschiede zwischen den meisten Bundesländern bleiben jedoch unter drei Prozent – mit Ausnahme der Spitzenposition Baden Baden. Im Durchschnitt verdienen Auszubildende in tarifgebundenen Betrieben bundesweit 1.209 Euro Euro brutto im Monat.

Die Daten für 2025 zeigen eine klare Kluft zwischen den best- und schlechtbezahltesten Ausbildungsberufen. Während Azubis im öffentlichen Dienst und in der Industrie deutliche Lohnsteigerungen verzeichneten, liegen einige Ausbildungsgänge weiterhin unter der 1.000-Euro-Marke. Regionale Unterschiede gibt es zwar, doch die meisten Bundesländer bewegen sich in einem engen Gehaltskorridor.

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