07 June 2026, 02:24

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule mit mobilem Kulturangebot

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule mit mobilem Kulturangebot

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede bündeln ihre Kräfte, um eine neue interkommunale Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Das Vorhaben zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen, indem lokale Künstler vernetzt und dezentrale Jugendprogramme angeboten werden. Finanziert wird das Projekt von beiden Stadträten sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Initiative startet mit einer Gründungsphase, die vom Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg unterstützt wird. Beate Herrmann, Leiterin der Trägerinstitution, wird Arnsberg, Meschede und Sundern bereisen, um Künstler zu treffen und mögliche Veranstaltungsorte zu prüfen. Ihre Besuche sollen helfen, die ersten Strukturen der Schule zu gestalten.

Im Mittelpunkt des Konzepts steht das Kunstmobil (KUMO), eine mobile Einheit, die kulturelle Angebote direkt in die Gemeinden bringt. Jede Stadt wird vier KUMOs beherbergen, die ein 30-stündiges Programm zur kulturellen Teilhabe für Kinder und Jugendliche anbieten. In Arnsberg können Interessierte sich bei Kirsten Minkel über die Details informieren.

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit der beiden Städte, des Landesministeriums und des Förderkreises Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V. Die lokale Koordination übernehmen Kirsten Minkel und Anne Wiegel, die die Umsetzung des gemeinsamen Bildungsprogramms begleiten. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten, den Rest übernimmt das Ministerium.

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Die Jugendkunstschule soll ein Netzwerk lokaler Künstler aufbauen, um dezentrale Kulturangebote zu realisieren. Mit Landesförderung und kommunalem Engagement will das Projekt die künstlerische Bildung in der gesamten Region stärken. In der ersten Phase liegt der Fokus auf der Kontaktaufnahme und der Partnerschaft mit kreativen Fachleuten.

Quelle