12 March 2026, 04:51

Aixtron liefert MOCVD-System an Ohio State University für Galliumoxid-Forschung

Ein Artikel mit einem detaillierten Schaltplan, einschließlich verschiedener Diagramme und Textbeschreibungen der Komponenten.

Aixtron liefert MOCVD-System an Ohio State University für Galliumoxid-Forschung

Aixtron sichert wichtigen Auftrag der Ohio State University für MOCVD-System

Aixtron hat von der Ohio State University (OSU) einen bedeutenden Auftrag für ein spezialisiertes MOCVD-System erhalten. Der Deal festigt die Position des Unternehmens als Vorreiter in der Galliumoxid-Forschung, einem Material, das die Leistungselektronik revolutionieren könnte. Zwar bleibt der finanzielle Umfang des Geschäfts überschaubar, doch unterstreicht die Partnerschaft Aixtrons frühe Führungsrolle in diesem aufstrebenden Bereich.

Der Auftrag stammt vom Nanotech West Lab der OSU, das vom Institute for Materials and Manufacturing Research betrieben wird. Das System nutzt Aixtrons Close Coupled Showerhead® (CCS)-Technologie und ermöglicht das epitaktische Wachstum von Galliumoxid und Aluminium-Galliumoxid auf 100-Millimeter-Substraten. Diese Fähigkeit ist entscheidend für die Entwicklung von Halbleitern der nächsten Generation, die durch höhere Effizienz und Leistung überzeugen sollen.

Aixtrons Reaktoren gelten weltweit bereits als Maßstab für Gleichmäßigkeit und Materialqualität. In den vergangenen drei Jahren haben führende Einrichtungen – darunter die Universität Cambridge, das MIT, das Tokyo Institute of Technology und das deutsche Fraunhofer-Institut – Aixtrons MOCVD-Systeme für die Galliumoxid-Forschung eingesetzt. Die Zusammenarbeit mit der OSU festigt den Ruf des Unternehmens als Technologieführer in diesem Segment weiter.

Anders als Konkurrenten, die sich auf etablierte Materialien konzentrieren, positioniert sich Aixtron an der Spitze der Innovation. Das Vertrauen der Anleger spiegelt diesen Wandel wider: Die Aktie notiert bei 18,79 Euro – deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt – und hat seit Januar fast 40 Prozent zugelegt. Zwar ist der OSU-Auftrag mengenmäßig klein, doch unterstreicht er Aixtrons wachsenden Einfluss auf die Zukunft der Elektronik.

Die Partnerschaft mit der OSU erweitert Aixtrons Netzwerk hochkarätiger Forschungskooperationen. Die spezialisierten MOCVD-Systeme des Unternehmens kommen mittlerweile an mehreren Spitzeninstitutionen zum Einsatz und beschleunigen so die Entwicklung Galliumoxid-basierter Technologien. Mit steigenden Aktienkursen und einem klaren technologischen Vorsprung festigt Aixtron seine Rolle als wichtiger Zulieferer für die Leistungselektronik der nächsten Generation.

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