25 May 2026, 06:33

AfD gewinnt überraschend an Zustimmung bei Wählern mit Migrationshintergrund

AfD findet auch bei Migranten immer mehr Unterstützung

AfD gewinnt überraschend an Zustimmung bei Wählern mit Migrationshintergrund

Eine neue Studie offenbart wachsende Zustimmung für die Alternative für Deutschland (AfD) unter Wählern mit Migrationshintergrund. Die Konrad-Adenauer-Stiftung befragte dafür über 3.000 Menschen, darunter Deutsche mit und ohne Migrationsgeschichte sowie im Land lebende Ausländer. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verschiebung der politischen Präferenzen in verschiedenen Gemeinschaften.

Die AfD hat besonders bei Spätaussiedlern deutliche Zugewinne verzeichnet und liegt in dieser Gruppe mit 31 Prozent an der Spitze. Die Union folgt mit 25 Prozent und verzeichnet damit einen Rückgang ihrer traditionell starken Unterstützung in diesem Segment.

Bei Menschen polnischer Herkunft ist die AfD mittlerweile die beliebteste Partei und kommt auf 33 Prozent der Stimmen. Die Union liegt mit 25 Prozent auf dem zweiten Platz, während die SPD bei 17 Prozent zurückfällt. Dieser Wandel unterstreicht den klaren Rückgang der Union in dieser Wählergruppe.

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Unter türkischstämmigen Deutschen erreicht die AfD 8 Prozent und landet damit auf dem fünften Platz hinter anderen Parteien. Die Grünen verzeichnen in dieser Gruppe ein ähnliches Maß an Unterstützung. Befragte mit russischen Wurzeln zeigen derweil eine moderate Zustimmung zur AfD, die sie im Mittelfeld der Umfrageergebnisse positioniert.

Die Studie bestätigt die jüngsten Wahlerfolge der AfD in Nordrhein-Westfalen. In mehreren Städten des Ruhrgebiets belegte die Partei bei Kommunalwahlen entweder den ersten oder zweiten Platz.

Die Ergebnisse deuten auf eine sich verändernde politische Landschaft hin, in der die AfD bei Wählern mit unterschiedlichen Migrationshintergründen an Boden gewinnt. Zwar variiert ihre Unterstützung je nach Gemeinschaft, doch der Aufstieg der Partei spiegelt breitere Verschiebungen in den deutschen Wahltrends wider. Der Rückgang der Union in zentralen Wählergruppen unterstreicht diese Entwicklungen zusätzlich.

Quelle