17 February 2026, 01:02

Aachener Start-up revolutioniert Materialforschung mit Aerogel-Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen

Ein Paar Asics Gel-Nimbus 22 Laufschuhe in Orange, Weiß und Blau, das auf einer grauen Oberfläche platziert ist, mit einem Mesh-Obermaterial, einer gepolsterten Zwischensohle und einer strapazierfähigen Außensohle.

Aachener Start-up revolutioniert Materialforschung mit Aerogel-Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen

Solid Air Dynamics, ein Spin-off der RWTH Aachen, gewinnt zweiten Platz beim renommierten RWTH-Innovationspreis

Das Unternehmen wurde für seine bahnbrechende Arbeit an aerogelbasierten Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen ausgezeichnet. Der Preis würdigt die Bemühungen des Teams, Branchen mit hochleistungsfähigen und nachhaltigen Materialien zu revolutionieren.

Der RWTH-Innovationspreis zelebriert Projekte mit großem Innovationspotenzial und regionaler Strahlkraft. Solid Air Dynamics erhielt die Auszeichnung im Rahmen der jährlichen Veranstaltung RWTHtransparent in Aachen. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen Fasern, die zu über 90 Prozent aus Luft bestehen – extrem leicht und vollständig biologisch abbaubar.

Das Gründerteam besteht aus Dr. Sascha Schriever, Dr. Jens Hofer, Maximilian Mohr und Dr. Christian Schwotzer, allesamt mit der RWTH Aachen verbunden. Ihre Technologie verspricht herausragende Wärmedämmung und eröffnet damit Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Sportbekleidung, Mobilität und Bauwesen. Das Unternehmen will diese Märkte mit Materialien aufmischen, die Leistung und Nachhaltigkeit vereinen.

Obwohl aktuelle Fortschritte noch unter Verschluss bleiben, bestätigt der Preis die Erfolge des Teams bei der Entwicklung von Aerogel-Fasern. Ihre Arbeit basiert auf erneuerbaren Rohstoffen und hebt sie damit in der Forschung zu Hochleistungsmaterialien hervor.

Der RWTH-Innovationspreis reiht Solid Air Dynamics unter die vielversprechendsten Start-ups der Region ein. Ihre Aerogel-Fasern könnten bald in Branchen Einzug halten, in denen leichte, dämmende und umweltfreundliche Materialien gefragt sind. Die Auszeichnung unterstreicht zudem Aachens Ruf als Zentrum für Spitzenforschung in der Materialwissenschaft.