20 Jahre "Tag des Dialogs": Wie Duisburg mit Gesprächen Brücken baut
Ivan Schacht20 Jahre "Tag des Dialogs": Wie Duisburg mit Gesprächen Brücken baut
Duisburg veranstaltet am Freitag, 7. November, und Samstag, 8. November zum 20. Mal den "Tag des Dialogs"
Organisiert von ARIC-NRW, der Duisburger Bürgerstiftung und dem Kommunalen Integrationszentrum, lädt die Veranstaltung Menschen aller Herkunft zum Austausch ein. Unter dem Motto "Wir sind DU – Dialog verbindet" soll durch persönliche Begegnungen das Verständnis gefördert und Vorurteile abgebaut werden.
Die Idee stammt ursprünglich aus Rotterdam, wo ein ähnliches Projekt Communities zusammenbrachte. Duisburg hat das Konzept übernommen und daraus eine langjährige Tradition gemacht. In diesem Jahr sind Einzelpersonen, Vereine und Institutionen aufgerufen, "Dialogtische" einzurichten – Orte, an denen Fremde ins Gespräch kommen, Geschichten teilen und einander zuhören können.
Teilnehmende sind eingeladen, eigene Ideen einzubringen, damit die Veranstaltung die Vielfalt der Stadt widerspiegelt. Die Organisator:innen betonen, dass der Erfolg des Tages vom Engagement der Duisburger:innen abhängt, sich offen auszutauschen. Wer einen Tisch anbieten oder mitmachen möchte, kann sich per E-Mail an [email protected] wenden.
Im Mittelpunkt steht weiterhin die Förderung von Solidarität, Respekt und Toleranz. Durch neue Begegnungen will die Veranstaltung Klischees hinterfragen und den Zusammenhalt stärken. Der "Tag des Dialogs" bietet eine Plattform für bedeutungsvolle Gespräche über kulturelle, soziale und generationenübergreifende Grenzen hinweg. Mit zwei Jahrzehnten Erfahrung wächst die Initiative weiter – getragen von der Beteiligung der Duisburger Bevölkerung. Die diesjährige Ausgabe wird erneut zeigen, ob gemeinsamer Austausch aus Unterschieden Verbindungen machen kann.






