19-Stunden-Marathon: Wie die Yayla Arena zum Handball-Derby umgerüstet wird
Kunigunde Segebahn19-Stunden-Marathon: Wie die Yayla Arena zum Handball-Derby umgerüstet wird
Die Yayla Arena durchläuft einen rasanten Wandel vor dem entscheidenden Handballspiel am Samstag. Innerhalb von nur 19 Stunden muss ein 15-köpfiges Team die Eishockeyfläche in ein regelkonformes Handballfeld verwandeln. Das Spiel zwischen West Derby und Dormagen markiert den vierten Auftritt der Eagles in der Arena seit ihrem Aufstieg in die zweite Liga.
Für die HSG Krefeld geht es in dieser Partie um mehr als nur Punkte: Der Verein kämpft um den Klassenerhalt, und jeder Zähler könnte im Abstiegskampf den Unterschied machen.
Die Umrüstung ist aufwendig und millimetergenau. Die Arbeiter müssen die Tribünen reinigen und einfahren, Bänke abbauen und einen speziellen Bodenbelag verlegen. Zudem gilt es, die technische Verkabelung an die Handballvorgaben anzupassen.
Bis 8 Uhr morgens am Samstag muss die Spielfläche fertig verlegt sein, während die Hallentemperatur konstant bei 18 Grad Celsius gehalten wird – nur so kann sich der Boden vor dem Anpfiff optimal setzen. Das Prozedere ist Routine: Die HSG Krefeld trägt seit mehreren Jahren mindestens ein Heimspiel pro Saison in der Yayla Arena aus.
Mit den Zuschauerzahlen wird ein Rekord erwartet. Während die letzten Spielzeiten durchschnittlich 1.200 bis 1.500 Fans pro Heimspiel verzeichneten, könnten zum Derby über 5.000 Anhänger strömen. Die Stimmung wird elektrisierend sein – und der Druck auf beide Teams entsprechend groß.
Der schnelle Umbau der Arena unterstreicht den logistischen Aufwand hinter Multisport-Veranstaltungen. Für die HSG Krefeld ist das Spiel mehr als nur ein lokales Derby: Es ist eine entscheidende Chance, im Abstiegskampf wichtige Punkte zu holen. Das Ergebnis könnte die letzte Phase der Saison maßgeblich prägen.






