25 February 2026, 15:16

1. FC Köln kämpft mit Verletzungspech vor dem Augsburg-Spiel

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball davor, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfosten, Fahrzeugen und dem Himmel, mit Text, der Zahlen unten links auflistet.

El Mala's Teilnahme in Frage - Köln ringt mit Ausfällen - 1. FC Köln kämpft mit Verletzungspech vor dem Augsburg-Spiel

1. FC Köln steht vor der nächsten Verletzungskrise vor dem anstehenden Bundesliga-Spiel. Mehrere Leistungsträger fallen aus, und bei zwei weiteren Spielern besteht Unsicherheit für die Partie gegen den FC Augsburg. Der Verein untersucht nun, warum Muskelverletzungen in den letzten Jahren so häufig aufgetreten sind.

Das medizinische Team des Clubs geht den Gründen für die hohe Zahl an Muskelproblemen auf den Grund. In den vergangenen drei Spielzeiten (2022/23 bis 2024/25) verzeichnete Köln durchschnittlich 1.200 Verletzungstage pro Saison – deutlich mehr als Top-Klubs wie der FC Bayern München (800), Bayer 04 Leverkusen oder Borussia Dortmund. Besonders betroffen sind Mittelfeldspieler und Verteidiger, was die Mannschaft immer wieder in Personalnot bringt.

Mindestens fünf Akteure fallen für das Augsburg-Spiel bereits aus: Alessio Castro-Montes, Linton Maina, Joel Schmied, Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen laborieren allesamt an Muskelverletzungen. Die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sind weiterhin in der Rehabilitation, was die Abwehr weiter schwächt.

Zudem gibt es Fragezeichen bei Denis Huseinbasic, der mit Hüftproblemen kämpft. Auch Said El Mala ist fraglich, nachdem er im Training eine Muskelverhärtung erlitten hat. Sollten beide fehlen, stünde Köln im Mittelfeld und Sturm noch weniger erfahrene Alternativen zur Verfügung.

Das Spiel gegen Augsburg wird für die dezimierte Kölner Mannschaft zur großen Herausforderung. Mit zahlreichen Ausfällen oder angeschlagenen Spielern muss der Verein auf weniger etablierte Kräfte setzen. Gleichzeitig läuft die Ursachenforschung für die Verletzungshäufung weiter – auf der Suche nach langfristigen Lösungen.