28 April 2026, 00:35

Wuppertaler Architekturstudierende kämpfen gegen die Schließung ihres Fachbereichs

Eine handgezeichnete Grundrissplan für ein neues Schulgebäude mit zahlreichen Fenstern, skizziert auf Papier mit begleitendem Text.

Wuppertaler Architekturstudierende kämpfen gegen die Schließung ihres Fachbereichs

Studierende der Bergischen Universität Wuppertal kämpfen um den Erhalt ihres Architekturstudiengangs, der vor der Schließung steht. Die von der Studentengruppe fundament.tal angeführte Protestbewegung formierte sich nach Bekanntgabe der Sparmaßnahmen der Landesregierung, die gezielt diesen Studiengang treffen. Lehrende unterstützen die Kampagne, die inzwischen auch lokale Medien auf den Plan gerufen hat.

Der Architekturstudiengang der Wuppertaler Universität steht aufgrund von Kürzungen durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalens auf der Kippe. Den rund 500 aktuell eingeschriebenen Studierenden wurde zwar zugesichert, ihr Studium abschließen zu können, doch die langfristige Zukunft des Fachbereichs bleibt ungewiss.

Als Zeichen des Widerstands organisierten die Studierenden eine symbolträchtige Aktion entlang der Bundesallee: Sie präsentierten ihre Entwürfe und Modelle auf der Straße, um zu veranschaulichen, was auf dem Spiel steht. Kritiker werfen der Universitätsleitung vor, die Betroffenen nicht offiziell informiert zu haben, bevor die geplante Schließung bekannt gegeben wurde.

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Johanna Teichmann, Sprecherin von fundament.tal, wirft dem Land vor, durch die Kürzungen die Lehrqualität zu schwächen und den gesellschaftlichen Stellenwert der Architektur zu untergraben. Auch der Senat der Universität hat vor den Folgen der Sparpolitik gewarnt. Lokale Medien wie Studios NRW und die Lokalzeit Bergisches Land berichten unterdessen über den wachsenden Widerstand.

Studierende und Lehrende fragen sich, warum ausgerechnet die Architektur ins Visier genommen wurde. Die Kürzungen seien unverhältnismäßig und gefährdeten die Rolle des Fachs in Bildung und Gesellschaft, so die Kritik.

Der Protest setzt sowohl die Universität als auch die Landesregierung unter Druck, die Entscheidung zu überdenken. Zwar können die aktuellen Studierenden ihr Studium beenden, doch ob der Studiengang darüber hinaus bestehen bleibt, ist noch offen. Die weitere Entwicklung hängt von anstehenden Verhandlungen über die Finanzierung und die Haushaltsstrategie der Universität ab.

Quelle