14 February 2026, 13:34

Wuppertal tanzt gegen Gewalt: One Billion Rising setzt starkes Zeichen für Frauenrechte

Eine Gruppe von Frauen in pinken und weißen Outfits tanzt auf der Straße, umgeben von einer Menge Menschen, die stehen und zuschauen, mit Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Wuppertal tanzt gegen Gewalt: One Billion Rising setzt starkes Zeichen für Frauenrechte

Wuppertal beteiligt sich an der globalen One Billion Rising-Kampagne gegen Gewalt an Frauen

Diese Woche schloss sich Wuppertal der weltweiten Aktion One Billion Rising an, um gegen Gewalt an Frauen zu protestieren. Die Stadt verlegte ihre Veranstaltung um einen Tag vor, damit auch Schulklassen aus der Region teilnehmen konnten. Mit Tanz und roten Tüchern setzten die Teilnehmerinnen ein Symbol des Widerstands gegen Misshandlung.

Die Kundgebung in Wuppertal war Teil einer Bewegung, die seit 2012 stetig gewachsen ist. Mittlerweile beteiligen sich jährlich rund 150 deutsche Städte und Gemeinden an der Initiative, die sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt stellt. Allein in Wuppertal wurden 2025 fast 1.000 Fälle von häuslicher Gewalt registriert – die überwiegende Mehrheit der Opfer waren Frauen.

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Das Frauenhaus der Stadt war das gesamte Jahr über vollständig ausgelastet. Die Organisatorinnen entschieden sich, die Veranstaltung vor dem offiziellen Termin abzuhalten, um Schülerinnen und Schülern die Teilnahme zu ermöglichen. Tänzerinnen zogen durch die Straßen und schwenkten rote Stoffe als eindrucksvolles visuelles Statement.

One Billion Rising startete als globaler Aufruf zum Handeln gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die Beteiligung Wuppertals unterstreicht die anhaltende Dringlichkeit des Themas – sowohl lokal als auch weltweit.

Die Demonstration lenkte die Aufmerksamkeit auf das anhaltende Problem der Gewalt gegen Frauen in der Region. Angesichts voll belegter Frauenhäuser und hoher Fallzahlen betonten die Organisatorinnen die Notwendigkeit weiterer Aufklärung und konkreter Maßnahmen. Die vorgezogene Aktion gab zudem jungen Menschen die Möglichkeit, sich mit der Botschaft der Kampagne auseinanderzusetzen.