Westfleisch plant Milliarden-Modernisierung des Coesfelder Schlachthofs bis 2028
Friedl RädelWestfleisch plant Milliarden-Modernisierung des Coesfelder Schlachthofs bis 2028
Nach Jahren der Planung steht im Schlachthof des Fleischkonzerns Westfleisch in Coesfeld eine umfassende Modernisierung bevor. Ende 2024 gab der Stadtrat grünes Licht für das Vorhaben, das den Weg für eine moderne Anlage mit einer wöchentlichen Kapazität von 70.000 Schweinen ebnet. Falls alle Genehmigungen rechtzeitig erteilt werden, könnten die Baustellenarbeiten noch vor Jahresende 2025 beginnen.
Das Projekt nahm vor sechs Jahren Gestalt an, als Westfleisch erstmals einen Antrag auf Erweiterung und Modernisierung des Standorts einreichte. Nach langen Beratungen stimmte der Coesfelder Rat schließlich den Plänen zu. Nun liegt der Fokus auf der Optimierung logistischer Abläufe sowie der Reduzierung von Lärm- und Geruchsemissionen.
Bevor jedoch mit den Baustellenarbeiten begonnen werden kann, muss das Unternehmen die erforderlichen Genehmigungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz einholen. Verläuft das Verfahren ohne Komplikationen, könnte der modernisierte Schlachthof Ende 2028 seinen Betrieb aufnehmen – neun Jahre nach dem ersten Antrag.
Ziel der Modernisierung ist es, die Effizienz zu steigern und die Umweltbelastung zu verringern. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Anlage bis zu 70.000 Schweine pro Woche verarbeiten. Der Zeitplan hängt davon ab, ob die Genehmigungen zügig erteilt werden und es zu keinen weiteren Verzögerungen im Zulassungsprozess kommt.






