Wesel unterstützt ukrainische Partnerstadt Samar mit neuem Radlader für den Wiederaufbau
Ivan SchachtWesel unterstützt ukrainische Partnerstadt Samar mit neuem Radlader für den Wiederaufbau
Die deutsche Stadt Wesel hat ihre Unterstützung für die ukrainische Partnerstadt Samar mit der Lieferung eines neuen Radladers weiter vertieft. Die jüngste Hilfe folgt auf Jahre enger Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen. Bei jüngsten Besuchen haben beide Bürgermeister ihre Verbundenheit und das Bekenntnis zur Partnerschaft erneut betont.
Das Baumaschine wurde im Rahmen eines Förderprogramms der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) an Samar übergeben. Der Radlader soll vor Ort beim Wiederaufbau helfen, wobei die genauen Einsatzdetails noch nicht näher spezifiziert wurden.
Samars Bürgermeister Serhij Riesik hat Wesel bereits mehrfach mit offiziellen Delegationen besucht. Bei seinem letzten Besuch dankte er für die anhaltende Unterstützung durch die deutsche Stadt. Wesels Oberbürgermeister Rainer Benien unterstrich seinerseits die starke Verbindung zwischen den Gemeinden und äußerte die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges in der Ukraine.
Neben der Infrastrukturhilfe hat Wesel zudem Gruppen ukrainischer Kinder und Jugendlicher zu zweiwöchigen Aufenthalten eingeladen. Die Stadt sicherte zu, ihre Hilfe so lange fortzusetzen, wie sie benötigt wird.
Wesel steht mit seinem Engagement nicht allein da. Seit Februar 2022 haben mindestens drei weitere deutsche Städte – Trier, Kassel und Dortmund – ukrainischen Partnerkommunen materielle oder finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Trier etwa unterstützt Isjum seit 2024 mit einem Radlader, während Kassel und Dortmund offizielle Solidaritätsabkommen mit Schytomyr bzw. einer weiteren ukrainischen Gemeinde geschlossen haben.
Die Übergabe des Radladers markiert einen weiteren Schritt in Wesels langfristiger Unterstützung für Samar. Da beide Städte ihre Partnerschaft weiter stärken, sind zusätzliche Hilfsinitiativen zu erwarten. Gleichzeitig hält der übergreifende Trend der kommunalen deutschen Hilfe für die Ukraine an – ein Zeichen der fortwährenden Solidarität seit Beginn des Konflikts.






