Waghalsige Flucht mit gestohlenem Volvo endet in Duisburg – Vier Jugendliche in Haft
Ivan SchachtWaghalsige Flucht mit gestohlenem Volvo endet in Duisburg – Vier Jugendliche in Haft
Verfolgungsjagd mit gestohlenem Auto endet in Duisburg – Vier Jugendliche nach Flucht mit gefälschten Kennzeichen festgenommen
Eine waghalsige Flucht mit einem gestohlenen Auto endete in Duisburg, nachdem vier Jugendliche mit einem schwarzen Volvo XC40 mit gefälschten Kennzeichen gestoppt wurden. Der Vorfall begann, als Zivilfahnder das Fahrzeug am Donnerstagnachmittag entdeckten. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, bis der Wagen in einem Gebüsch an der Gerhardstraße verunglückte – alle vier Insassen wurden festgenommen.
Auslöser der Verfolgungsjagd war die Erkenntnis der Beamten, dass die Dortmunder Kennzeichen des Volvo gestohlen waren. Als die Polizei den Wagen stoppen wollte, bog der 17-jährige Fahrer abrupt auf einen Gehweg ab und gefährdete dabei Passanten. Die Flucht endete, als das Auto von der Straße abkam und in Sträuchern in der Nähe der Gerhardstraße stecken blieb.
Sämtliche Jugendliche – drei von ihnen 16 und 17 Jahre alt – wurden in Gewahrsam genommen. Der Fahrer gab zu, Drogen konsumiert zu haben, woraufhin die Beamten eine Blutprobe entnahmen. Die Ermittler beschlagnahmten zudem den gestohlenen Volvo sowie die Handys der Verdächtigen.
Später durchsuchten die Behörden die Wohnungen der vier Jugendlichen, fanden jedoch keine weiteren Beweismittel. Der Gruppe drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen ihrer Beteiligung an dem Vorfall. Unterdessen hat die Kriminalinspektion 34 der Duisburger Polizei Zeugen aufgefordert, sich zu melden.
Laut Berichten besuchen die Beschuldigten eine Schule in Filderstadt (Baden-Württemberg), deren Name und Adresse jedoch nicht bekannt gegeben wurden.
Die vier Jugendlichen bleiben wegen des Verdachts auf Autodiebstahl und gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr in Untersuchungshaft. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise, während die Kriminalinspektion nach weiteren Zeugenaussagen sucht. In den kommenden Wochen wird das Verfahren in die strafrechtliche Aufarbeitung übergehen.






