21 December 2025, 03:11

VAT-Reduzierung in der Gastronomie: Wird das Essen auswärts günstiger?

Ein Tisch mit weißer Decke, Tellern, Besteck und einem Glas, umgeben von Stühlen, mit einem grünen Tisch dahinter; ein Mann in einem schwarzen Blazer und eine Frau in der Nähe einer Tür, mit zwei Männern dahinter.

VAT-Reduzierung in der Gastronomie: Wird das Essen auswärts günstiger?

Überschrift: Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie: Wird Essen gehen jetzt günstiger?

Teaser: Der Bundesrat hat beschlossen, die Mehrwertsteuer in der Gastronomie ab 2026 zu senken. Wird das Essen außerhalb nun tatsächlich preiswerter?

Veröffentlichungsdatum: 19. Dezember 2025, 10:40 Uhr

Schlagwörter: Wetter, Wirtschaft, Reisen, Essen, Mode, Politik, Nachrichten, Finanzen, Unternehmen

Artikeltext: Ab dem 1. Januar 2026 könnte das Essen in Restaurants für manche Gäste in Deutschland günstiger werden. Die Bundesregierung hat eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in Gastronomiebetrieben und Cafés von 19 auf 7 Prozent beschlossen. Getränke bleiben jedoch mit dem höheren Steuersatz von 19 Prozent belastet.

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Ziel der Steuerermäßigung ist es, sowohl die finanziellen Belastungen der Gäste als auch die der angeschlagenen Gastronomiebranche zu mildern. Seit 2022 sind die Restaurantpreise um über 26 Prozent gestiegen, wobei Hauptgerichte im Schnitt mehr als 25 Prozent teurer wurden. Viele Kunden bestellen seitdem weniger oder verzichten ganz auf Restaurantbesuche – doch die Branche bleibt unprofitabel, bedingt durch die Folgen der Pandemie, Fachkräftemangel sowie stark gestiegene Lebensmittel- und Energiekosten.

Die Änderung wurde offiziell vom Bundesrat abgesegnet. Während unabhängige Restaurants die Preise senken könnten, um mehr Gäste anzulocken, haben große Ketten wie L’Osteria, Burger King und Nordsee bereits angekündigt, die Ersparnis nicht an die Kunden weiterzugeben. Jeder Betrieb wird individuell entscheiden, wie er mit der Steuersenkung umgeht. Der ermäßigte Satz von 7 Prozent gilt ausschließlich für Speisen, Getränke bleiben mit 19 Prozent besteuert. Dieses gespaltene Steuersystem bedeutet, dass Gäste zwar bei den Mahlzeiten weniger zahlen könnten, die Preise für Getränke jedoch unverändert bleiben.

Die Mehrwertsteuersenkung kommt zu einer Zeit, in der die Gastronomie weiterhin mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen hat – nach Jahren steigender Kosten und sinkender Besucherzahlen. Ab dem kommenden Jahr könnten einige Betriebe ihre Preise anpassen, andere werden sie voraussichtlich beibehalten. Die Wirkung der Maßnahme hängt davon ab, wie die einzelnen Unternehmen auf die Änderung reagieren.